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"Absolut unangebracht": St.-Pauli-Vorstoß zurückgewiesen

Fußball "Absolut unangebracht": St.-Pauli-Vorstoß zurückgewiesen

Im Streit über die künftige Verteilung der Fernsehgelder im deutschen Profifußball hat Ligapräsident Reinhard Rauball mit deutlichen Worten einen Vorstoß des FC St. Pauli zurückgewiesen.

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Liga-Präsident Reinhard Rauball spricht auf einer Pressekonferenz.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. "Der Ligaverband als Solidargemeinschaft der 36 Clubs ist eine einzige Erfolgsgeschichte, die nicht gefährdet werden darf", sagte Rauball am Montag. Es sei "absolut unangebracht gewesen, die Zusammensetzung und Statik des Ligavorstandes anzugreifen".

St. Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig hatte zuvor in einem Brief an Rauball und die Deutsche Fußball Liga angeregt, künftig die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes und nicht mehr den neunköpfigen Vorstand über die Verteilung der TV-Gelder entscheiden zu lassen. Außerdem trat er dafür ein, dass sich die beiden DFL-Vertreter Christian Seifert und Ansgar Schwenken im Vorstand des Ligaverbandes bei der Abstimmung über die neuen Fernsehverträge ihrer Stimme enthalten. Darüber berichtete die "Bild"-Zeitung am Montag.

Nach Rauballs Replik ruderte der Zweitliga-Club zurück. "Die Antwort respektieren wir. Damit ist das Thema für uns auch erledigt", stellte Rettig klar. Er betonte auch, dass es ihm nie "um eine Kritik an der Geschäftsführung gegangen" sei. "Wir haben nie gefordert, dass Christian Seifert und Ansgar Schwenken ihr Stimmrecht verlieren sollen. Auch haben wir keinerlei Zweifel an deren Integrität."

dpa

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