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Fußball U20-Fußballerinnen nach 5:1 gegen Südkorea im WM-Finale
Sport Fußball U20-Fußballerinnen nach 5:1 gegen Südkorea im WM-Finale
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09:01 30.07.2010
Jubel nach der Halbfinalgala. Quelle: dpa

Nach dem 5:1-Sieg über Südkorea treffen die deutschen Fußballerinnen im Finale der U 20-Heim-WM am Sonntag in Bielefeld auf Nigeria. Die DFB-Elf will ein Jahr vor der Frauen-WM den Nachwuchstitel nach Deutschland holen. Alexandra Popp ist mit neun Turniertoren topp.

DFB-Präsident Theo Zwanziger jubelte “überglücklich“, und die deutschen Fußballerinnen feierten eine ausgelassene WM-Party auf dem Rasen. Nach der Gala-Vorstellung beim 5:1 (2:0)-Halbfinalsieg gegen Südkorea greift die Mannschaft von Maren Meinert bei der U 20-Weltmeisterschaft im eigenen Land am Sonntag (15. 00 Uhr) gegen Nigeria nach der WM-Krone. „Ich bin überglücklich. Ich habe mich riesig gefreut. Jetzt haben wir in Bielefeld ein schönes Endspiel“, sagte Zwanziger, der am Donnerstag auf der Tribüne in Bochum kräftig mitfieberte. „Das ist ein schöner Vorbote für die Frauen-WM 2011.“

Vor 18 217 begeisterten Zuschauern schossen Svenja Huth (13.), Kim Kulig (26./53.) und Alexandra Popp (49./66./Handelfmeter) mit ihrem achten und neunten Turniertreffer den verdienten Erfolg für das DFB-Team heraus, das zum zweiten Mal nach 2004 in Thailand den Nachwuchstitel holen kann. Die Südkoreanerin Ji So-Yun (64.), die am Sonntag in Bielefeld (12.00 Uhr) mit ihrer Elf im Spiel um Platz drei gegen Kolumbien antritt, schraubte ihre Ausbeute auf sieben WM-Tore. Im Kampf um den „Goldenen Schuh“ blieb sie der Duisburgerin Popp damit auf den Fersen. „Das ist mir egal, Hauptsache wir holen den Titel“, sagte die 19-Jährige gelassen.

„Es war unser Traum, ins Finale einzuziehen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft und der Art und Weise, wie sie aufgetreten ist“, sagte Meinert. „Sicherlich sind wir auch im Finale gegen Nigeria Favorit. Aber ich denke, mit der Rolle können wir gut umgehen. Wir wollen Weltmeister werden“, betonte die DFB-Trainerin. Im zweiten Halbfinale setzten sich die Afrikanerinnen am Donnerstag in Bielefeld dank des Tores von Ebere Orji (2.) mit 1:0 gegen den WM-Neuling Kolumbien durch.

Mit derselben Startformation wie im Viertelfinale gegen Nordkorea (2:0) setzte die deutsche Elf den Gegner von Beginn an unter Druck. Und erspielte sich wie beim 3:0-Testspielsieg Anfang Juni gegen Südkorea gute Chancen. Die agile Sylvia Arnold (7./11.) verpasste zwar zunächst die Führung, doch schon der dritte Versuch saß: Nach einer weiten Flanke von Tabea Kemme war die Frankfurterin Huth (13.) zur Stelle und ließ Torhüterin Moon So-Ri aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit.

Nur drei Minuten später hatte Popp ihren achten Turniertreffer auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend an der koreanischen Torfrau, die ansonsten nervös und unsicher wirkte. Prompt ließ Moon beim 2:0 durch einen Distanzschuss von Kulig den Ball unter dem Körper durchrutschen. Und so durfte sich die A-Nationalspielerin vom Hamburger SV im fünften WM-Spiel endlich über ihr erstes Tor freuen, dem sie in der zweiten Hälfte gleich ihren zweiten Treffer folgen ließ. „Das gibt ihr Selbstvertrauen“, sagte Meinert.

Mit der Führung im Rücken kontrollierte Deutschland das Geschehen und hätte noch vor der Pause Pause erhöhen können, doch Weitschüsse von Popp und Dzsenifer Marozsan verfehlten knapp das Ziel. Die Abwehr um Marith Prießen und Kristina Gessat wurde von den technisch guten, aber körperlich unterlegenen Koreanerinnen nur selten gefordert. Auch von Ji So-Yun war bis zu ihrem Tor wenig zu sehen.

Dagegen drehte Popp erneut auf, schoss das 3:0 und traf am Ende noch vom Elfmeterpunkt. Kurios die Szene, die zum Strafstoß führte. Nachdem Popp die Latte getroffen hatte, fing die koreanische Abwehrspielerin Jeong Yeonga den Abpraller nah der Torauslinie mit den Händen auf. Weil sie den hoch durch die Luft fliegenden Ball wohl hinter der Linie wähnte. „Doof“, sagte Popp.

dpa

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