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Spekulationen nehmen kein Ende

Gomez Wechsel zu Dortmund Spekulationen nehmen kein Ende

Die Spekulationen um einen Wechsel Robert Lewandowskis von Borussia Dortmund zum FC Bayern München womöglich im spektakulären Tausch mit Mario Gomez gehen weiter.

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Der Münchener Mario Gomez spielt in der kommenden Saison eventuell beim BVB.

Quelle: Peter Kneffel

Die exklusive Nachricht der in Marburg erscheinenden Oberhessischen Presse, Mario Gomez habe sich am Donnerstag zu einem Medizincheck im Dortmunder Knappschaftskrankenhaus aufgehalten, verbreitete sich noch am späten Abend desselben Tages im Internet wie ein Lauffeuer. Zahlreiche Medien im In- und Ausland beriefen sich auf die OP und verbreiteten diese Meldung ebenso.

Auch am Tag danach stand das Telefon in der OP-Sportredaktion nicht still. Ob die „Welt“, die „Bild“, „Radio FFH“, die „Ruhr-Nachrichten oder andere Medien - alle wollten mehr Informationen zu der OP-Meldung.

Inzwischen hat sich ein weiterer Informant bei der OP gemeldet und sagte: „Ich wollte Ihnen mitteilen, dass Ihre Recherchen bezüglich Mario Gomez korrekt sind. Er war definitiv am Donnerstag im Knappschaftkrankenhaus Dortmund und ist dort von einem Arzt (der Name liegt der OP-Redaktion vor) untersucht worden. Meine Quelle ist zu 100 Prozent zuverlässig.“

Bayern-Stürmer Mario Gomez - ein durchaus denkbarer Ersatz für Lewandowski beim BVB? Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc beantwortete die Frage über Gomez‘ Aufenthalt im Knappschaftskrankenhaus im Scherz so: „Nein, es war im Städtischen Krankenhaus.“

Groteske Züge

Unterdessen nimmt der Transferpoker um Borussia Dortmunds Torjäger Robert Lewandowski immer groteskere Züge an. Hat der Pole nun schon zwei Verträge mit Bayern München unterschrieben oder nicht? Die Bayern dementierten einen Bericht der „Bild“-Zeitung vom Freitag umgehend.

In einer Presseerklärung stellte der Deutsche Meister klar: „Der FC Bayern hat entgegen dieser Meldungen keinen Vertrag mit Robert Lewandowski.“ Unabhängig vom Ausgang der brisanten Personalie sah sich der scheidende Bayern-Trainer Jupp Heynckes fast schön genötigt, die offensive Einkaufspolitik des Bundesliga-Krösus‘ zu verteidigen.

„Ich habe schon im letzten Jahr gesagt, der FC Bayern muss eine ganz klare Philosophie haben in Sachen Einkäufe. Ich habe immer gesagt, man muss Top-Spieler einkaufen und verpflichten“, argumentierte er. In Dortmund ist man von dem Ganzen zunehmend genervt. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke teilte auf die Bitte um Kommentierung kurz mit: „Keine Chance.“ Etwas auskunftsfreudiger war BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Wir werden im Moment im Stundentakt mit neuen Gerüchten überschüttet. Der Wahrheitsgehalt steigt dadurch nicht“, sagte Zorc der Nachrichtenagentur dpa.

Draxler zum BVB?

Zu den Gerüchten und Spekulationen zählt auch, dass Mario Gomez bereits vor rund drei Wochen mit Watzke gesprochen haben soll und dass Schalkes Mittelfeldspieler Julian Draxler ebenso in dieser Woche in Dortmund mit dem BVB gesprochen haben soll.

Es rumort also in der Bundesliga - nicht zuletzt deshalb, weil der FC Bayern als reichster Club nach der Verpflichtung von Nationalspieler Mario Götze wohl auch Lewandowski als zweiten Leistungsträger von der Borussia nach München locken wird. Laut „Bild“ sollen längst Fakten geschaffen sein.

Das Blatt meldete, der polnische Nationalspieler habe zwei Kontrakte beim Rekord-Titelträger unterzeichnet - einer gültig zur kommenden Saison, der andere erst von 2014 an. Lewandowski-Manager Cezary Kucharski bekräftigte einen Vereinswechsel seines Klienten. „Robert Lewandowski verlässt nach den Ferien Dortmund“, sagte er am Freitag im polnischen Nachrichtensender TVN 24.

von Michael E. Schmidt, dpa

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