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Fußball Das Transferkarussel nimmt Fahrt auf
Sport Fußball Das Transferkarussel nimmt Fahrt auf
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15:49 13.06.2013
Heung-Min Son wechselt nach Leverkusen und soll dort André Schürrle ersetzen. Quelle: dpa
Leverkusen/Hamburg

Heung-Min Son kommt, André Schürrle geht. Mit der Verpflichtung des Südkoreaners vom Hamburger SV hat Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen sein Transferkarussell in Bewegung gesetzt und den Weg von Nationalspieler Schürrle zum FC Chelsea geebnet. Champions-League-Starter Leverkusen dürfte rund zehn Millionen Euro an den Bundesligakonkurrenten HSV überweisen und - quasi im Gegenzug - für DFB-Auswahlmann Schürrle rund 20 Millionen Euro kassieren. Zwischen Bayer und Europa-League-Gewinner Chelsea besteht eine "grundsätzliche Einigung".

Der Rest ist Formsache: Derzeit werden die letzten juristischen und sonstigen Angelegenheiten geklärt, zudem muss Schürrle noch den obligatorischen Medizin-Check in London absolvieren. Das teilte auch Chelsea via Homepage mit.

Schürrle darf wechseln

"Wir haben von Beginn an deutlich gemacht, dass ein Wechsel André Schürrles zum FC Chelsea nur in Verbindung mit einer sportlich adäquaten Alternative umsetzbar ist. Diese Alternative haben wir nun in Person von Heung-Min Son unter Vertrag genommen. Somit steht aus unserer Sicht einem Transfer André Schürrles nach England nichts mehr im Wege", wurde Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser in einer Mitteilung zitiert.

Der 20 Jahre alte Son stand schon seit längerem auf der Wunschliste der Leverkusener und unterschrieb einen Kontrakt bis 30. Juni 2018. "Mit Heung-Min Son haben wir einen Spieler verpflichtet, der trotz seiner Jugend beim HSV bereits zu den Leistungsträgern gehörte. Son passt genau in unser Anforderungsprofil als junger, noch sehr entwicklungsfähiger Profi mit internationalen Ansprüchen", kommentierte Holzhäuser die Personalie.

Völler schwärmt von Son

Bei Bayer könne Son "seine eigenen, hochgesteckten Ziele am besten realisieren", meinte Holzhäuser. "Son war ein wichtiger Spieler für den HSV. Man muss aber neben dem sportlichen Wert des Spielers auch immer die wirtschaftliche Komponente für den Verein sehen", sagte Oliver Kreuzer, der zwei Tage zuvor des Posten des Sportchefs beim HSV übernommen hatte. Die Hamburger schreiben zum dritten Mal in Serie ein Defizit in Millionenhöhe und sind deshalb gezwungen, Geld auch über Spielerverkäufe einzunehmen. Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler lobte seine Neuerwerbung: "Heung-Min Son ist genau der Spielertyp, den wir für unsere junge Mannschaft gesucht haben. Er ist schnell, beweglich, technisch stark und hat einen tollen Torabschluss."

Son hatte in der abgelaufenen Saison zwölf Tore erzielt und war gemeinsam mit dem Letten Artjoms Rudnevs bester Torschütze der Hamburger. "Natürlich ist es sehr schade, dass uns Heung Min Son verlässt, aber wir haben immer betont, dass er entweder den Vertrag verlängert oder wechseln muss. Seinen Vertrag einfach so auslaufen zu lassen, kam nie infrage", betonte Vereinsvorsitzender Carl Jarchow.

dpa

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