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Fußball Rummenigge macht sich wegen Ribéry „große Sorgen“
Sport Fußball Rummenigge macht sich wegen Ribéry „große Sorgen“
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11:44 22.07.2010
Franck Ribery (l) und der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München im internationalen Sportgerichtshof in Lausanne. Quelle: dpa/ Archiv 17.05.2010

„Ich glaube, das ist eine politisch motivierte Geschichte wegen des schlechten Abschneidens der französischen Nationalmannschaft bei der WM. Ribéry soll zum Sündenbock gemacht werden. Wir machen uns große Sorgen über den Ausgang des Verfahrens“, sagte Rummenigge in der „Bild“-Zeitung (Donnerstag).

Der Vorstandschef, der Anfang dieser Woche nicht mit in das Trainingslager am Gardasee gereist war, drückte als Erster beim deutschen Rekordmeister öffentlich seine Sorge über den Fall aus. Gegen Ribéry war in dieser Woche ein Anklageverfahren eingeleitet worden. Der französische Mittelfeldspieler hatte bezahlten Sex mit einer Prostituierten eingeräumt, die seinerzeit minderjährig war. Allerdings beteuert der Bayern-Profi, damals nicht das Alter (17) der Frau gekannt zu haben. Die junge Frau bestätigte diese Aussage. Dem 27-Jährigen droht in Frankreich eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

Ribérys Rechtsbeistand vermutet indes ebenso wie Rummenigge, dass der Nationalspieler zum Sündenbock für das schlechte WM-Abschneiden der Franzosen gemacht werden soll. Die Münchner erwarten den Offensivspieler, der nach Leistenoperationen an seiner Fitness arbeitet, am Sonntag zurück beim FC Bayern.

dpa

In der Rotlicht-Affäre um den Bayern-München-Spieler Franck Ribéry hat die französische Justiz nun formell ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf „Kontaktanbahnung zu einer minderjährigen Prostituierten“, wie am Dienstag aus Justizkreisen in Paris verlautete. Ribéry wurde nach einer Befragung durch einen Untersuchungsrichter aber freigelassen.

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