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Fußball Marco Reus verlängert bei Borussia Dortmund
Sport Fußball Marco Reus verlängert bei Borussia Dortmund
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17:30 10.02.2015
Der deutsche Fußball-Nationalspieler Marco Reus hat seinen Vertrag bei Borussia Dortmund vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2019 verlängert. Quelle: Roland Weihrauch
Dortmund

Borussia Dortmund ist im Transferpoker um Marco Reus ein unerwarteter Coup geglückt. Trotz zahlreicher Angebote europäischer Topclubs wie Real Madrid hat der Fußball-Nationalspieler seinen bis 2017 datierte Vertrag beim Bundesligisten bis 2019 verlängert.

Gemäß einer Ausstiegsklausel hätte der 25-Jährige den Revierclub zum Saisonende für 25 Millionen Euro verlassen können. Anders als die ehemaligen BVB-Profis Mario Götze und Robert Lewandowski, die zum FC Bayern München gewechselt waren, entschied sich Reus für einen Verbleib. Der neue Kontrakt enthält nach BVB-Angaben vom Dienstag keine Ausstiegsklausel.

"Hi Leute, ich freue mich euch mitteilen zu können, dass ich meinen Vertrag bis 2019 verlängert habe", twitterte Reus. Der 25-Jährige war auch aufgrund seiner bisherigen Ausstiegsklausel für 25 Millionen Euro von mehreren Topklubs aus ganz Europa umworben worden.

"Marco kann in Dortmund eine Ära prägen, so wie es vor ihm Uwe Seeler in Hamburg oder Steven Gerrard in Liverpool getan hat", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke: "Dass sich Marco inmitten einer sportlichen Krise für den BVB entschieden hat, zeigt ein Höchstmaß an Identifikation, auf das wir sehr stolz sind."

Reus selbst erklärte, er sei "sehr glücklich mit meiner Entscheidung für den BVB. Dortmund ist meine Heimatstadt und die Borussia einfach mein Verein". Er freue sich "auf eine erfolgreiche Zukunft" mit dem aktuell in den Tabellenkeller abgestürzten Vize-Meister.

BVB-Manager Michael Zorc betonte, Reus "hätte zu fast jedem Topklub auf der Welt wechseln können. Durch seine Entscheidung hat er gezeigt, dass sein Herz für seine Heimatstadt und für seinen Heimatverein schlägt. Er ist ein ganz wichtiger Baustein für Borussia Dortmunds sportliche Zukunft."

Im Netz holte Marco Reus dagegen schnell seine Führerschein-Affäre von vor Weihnachten ein. Weil er es versäumt hatte, einen Fahrlizenz zu erwerben und trotzdem immer Auto gefahren war, war zu einer Rekord-Geldstrafe verurteilt worden. Ein Twitter-Nutzer kommentierte die Vertragsverlängerung deshalb so: "Was bleibt Marco Reus denn auch anderes übrig? Er hat ja keinen Führerschein, um in eine andere Stadt zu kommen."

sid/dpa

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