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Fußball Osnabrück entschuldigt sich für Vorkommnisse
Sport Fußball Osnabrück entschuldigt sich für Vorkommnisse
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13:00 12.08.2015
Hermann Queckenstedt, der Präsident des Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück, entschuldigte sich bei einer Pressekonferenz für die Vorkommnisse beim DFB-Pokalspiel am Montagabend. Quelle: dpa

Der VfL Osnabrück hat sich in einem Brief bei Fußball-Zweitligist RB Leipzig für die Vorfälle beim abgebrochenen DFB-Pokalspiel am Montagabend entschuldigt. Das sagte VfL-Präsident Hermann Queckenstedt am Mittwoch in Osnabrück. "Ich entschuldige mich auch bei den Besuchern aus Leipzig und Osnabrück", erklärte er. Queckenstedt bedankte sich zudem für das Angebot der Leipziger, das in der 71. Minute wegen eines Feuerzeugwurfs auf den Schiedsrichter abgebrochene Spiel zu wiederholen. "Ich persönlich habe begrenzte Erwartungen, dass es dazu kommen wird", sagte Queckenstedt. Die Entscheidung darüber fällt das DFB-Sportgericht.

Die Kritik von Rangnick wies Geschäftsführer Wehlend aber zurück: "Ich halte das nicht für gerechtfertigt." Rangnick hatte am Dienstag geklagt: "Ich hätte gestern mit Frau, Kind und Familie in dem Stadion gar nicht gewusst, wo ich hätte sitzen oder stehen können, um mich halbwegs sicher zu fühlen."

Wehlend sagte dazu: "Die Aussage möchte ich nicht so stehenlassen. Die Wahrnehmung im Innenraum ist eine ganz andere." Das Stadion in Osnabrück sei "dafür bekannt, familienfreundlich" zu sein. Der VfL-Geschäftsführer betonte allerdings auch: "Es ist nicht zu tolerieren, wenn Gegenstände geworfen werden und Verletzungen billigend in Kauf genommen werden." Das Pokalspiel war abgebrochen worden, weil der Schiedsrichter von einem Feuerzeug aus dem VfL-Fanblock getroffen worden war.

Rangnick hatte auch kritisiert: "Das ganze Spiel über flogen Feuerzeuge, Trinkbecher und andere Wurfgegenstände in Richtung unserer Spieler sowie unserer Auswechselspieler, die sich gerade warmliefen." Zudem seien Spieler bespuckt worden.

lni

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