Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Fußball Allofs dementiert De-Bruyne-Wechsel
Sport Fußball Allofs dementiert De-Bruyne-Wechsel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:09 27.08.2015
Nach dem Medizin-Check wird am heutigen Donnerstag die Unterschrift unter den Vertrag bei Manchester City erwartet: Kevin De Bruyne, noch beim VfL Wolfsburg angestellt. Quelle: dpa/Archiv
Wolfsburg

Der Wechsel von Kevin De Bruyne vom VfL Wolfsburg zu Manchester City ist zur Hängepartie geworden. VfL-Sportdirektor Klaus Allofs dementierte am Donnerstag Medienberichte über eine Einigung. "Stand heute ist er Spieler des VfL Wolfsburg", sagte er. Allofs bestätigte allerdings Verhandlungen mit dem Club aus der Premier League. Der 58-Jährige machte damit klar, dass der VfL dem Wunsch des Spielers entsprechen würde, ihn ziehen zu lassen.

Schon seit Wochen wurde über den Transfer des belgischen Fußball-Nationalspielers nach Manchester spekuliert. Als Ablösesumme stehen mindestens 75 Millionen Euro im Raum. Damit wäre der 24 Jahre alte De Bruyne der mit Abstand teuerste Spieler in der Bundesliga-Geschichte. Erst im Juni hatte 1899 Hoffenheim für Roberto Firmino vom FC Liverpool etwa 41 Millionen Euro erhalten. De Bruyne besitzt noch einen Vertrag bis 2019 bei den Niedersachsen.

Allofs sagte, dass der Verein lange überlegt und versucht habe, den Offensivspieler davon zu überzeugen, seinen Vertrag zu erfüllen oder zumindest ein Jahr noch zu bleiben. "Nachdem uns das nicht gelungen ist, haben wir gesagt: Jawohl, wir ziehen das in Betracht, wir gehen in Verhandlungen mit Manchester City", sagte der Manager.

Nach Aussage von Allofs und Trainer Dieter Hecking sollte De Bruyne am Nachmittag beim Abschlusstraining für das Punktspiel gegen den FC Schalke 04 am Freitag dabei sein. Ob er auch spielen wird, ließ Hecking offen. "Das wird man sehen", meinte der Coach und fügte zum ganzen Hin und Her um seinen Star-Spieler hinzu: "Das ermüdet mich. Ich habe Wichtigeres zu tun."

Bis zum Montag haben die Verhandlungspartner noch Zeit, sich zu einigen. Dann endet die Transferperiode. "Das Interesse des VfL Wolfsburg muss ausreichend berücksichtigt werden", sagte Allofs. "Werden unsere Vorstellung nicht erreicht, wird Kevin auch in der laufenden Saison unser Spieler sein. Was mir durchaus recht ist."

Der VfL Wolfsburg hatte ursprünglich De Bruyne unbedingt halten wollen und soll ihm zuletzt eine deutliche Anhebung der Bezüge angeboten haben. Bei den Verhandlungen hat es der VW-Club aber mit der finanziellen Macht des Vereins von Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan zu. In Manchester soll De Bruyne angeblich 20 Millionen Euro pro Jahr einnehmen.

Wolfsburg würde in ihm den besten Bundesliga-Spieler der vergangenen Saison. Er war im Januar 2014 von FC Chelsea zu den "Wölfen" gekommen. Mit 31 Scorerpunkten war er der Garant für eine erfolgreiche Spielzeit des VfL, die mit Vizemeisterschaft und dem Pokalsieg gekrönt wurde. Mit De Bruyne wollten die Niedersachsen in dieser Saison Rekordmeister Bayern München angreifen. Nun müssen sie wohl auch in der Champions League ohne ihn auskommen. Sollte der Wechsel perfekt sein, wird damit gerechnet, dass der VfL bis zum Transferschluss nach Ersatz sucht.

dpa/sbü

Fußball 2. Spieltag der Bundesliga - Gladbach rutscht ans Tabellenende

Ein Tor nach neun Sekunden hat nichts genutzt: Bayern München hat in Hoffenheim 2:1 gewonnen.  Am Sonntag siegte Dortmund in Ingolstadt mit 4:0, und Borussia Mönchengladbach rutschte nach einer 1:2-Niederlage auf den letzten Platz. Der 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Überblick.

23.08.2015

Er hat zwar auf Schloß Marienburg geheiratet, doch für eine Rückkehr nach Pattensen sinken die Chancen: In einem Interview hat Per Mertesacker gesagt, dass er es sich gut vorstellen kann nach Ende seiner Profilaufbahn weiter in England zu leben. Eine Karriere als Trainer oder TV-Experte schließt er derzeit aber aus.

23.08.2015
Fußball Schnelles Tor in der Bundesliga - Rekord: Volland trifft nach neun Sekunden

Das ging ganz schnell: Kevin Volland vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat den Rekord des schnellsten Bundesliga-Tores eingestellt. Der Nationalspieler war im Heimspiel gegen Rekordmeister Bayern München nach einem kapitalen Fehlpass von David Alaba nach neun Sekunden erfolgreich.

22.08.2015