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Fußball Goldreiter kommen zum Jubiläum nach Twenge
Sport Fußball Goldreiter kommen zum Jubiläum nach Twenge
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11:06 11.09.2014
Von Carsten Schmidt
„Ein toller Platz“: Die Vielseitigkeitsreiter schätzen das Turnier in Langenhagen-Twenge, weil es insbesondere für junge Pferde faire Bedingungen bietet. Quelle: Körner
Langenhagen

Was gibt es Schöneres als prominente Jubiläumsgäste? Der Verein für Vielseitigkeitsreiterei Langenhagen hat zu seinem 25. Jubiläum in dieser Hinsicht allen Grund zur Freude. Für das internationale Turnier in Twenge übernahm nicht nur Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Schirmherrschaft. Sondern auch ein Blick auf die Starterliste beim „Doppel-Jubiläum“ – zum 30. Mal in Folge wird in Twenge eine Vielseitigkeitsreiter-Veranstaltung ausgetragen – lässt die Pferdesportfans mit der Zunge schnalzen.

Die Crème de la Crème in dieser Disziplin geht an den Start – allen voran Sandra Auffarth, die frischgebackene Weltmeisterin im Einzel und in der Mannschaft. Außerdem haben ihre Kollegen aus dem Goldteam von Caen, Michael Jung, Ingrid Klimke und Dirk Schrade, ihr Kommen zugesagt. Zudem reitet der Olympiasieger von London 2012, Peter Thomsen, mit.

„Langenhagen liegt zentral, die Anreise mit den Pferden geht auch für Sportler aus dem Süden schnell, weil sie fast durchgehend die Autobahn benutzen können“, sagt Bundestrainer Hans Melzer. Er wird als Einziger aus der Gold-Mannschaft von Caen nicht in Twenge dabei sein: Melzer kümmert sich um die Vorbereitung der Jungen Reiter, deren Saisonhöhepunkt mit der EM in Portugal (17. bis 21. September) noch bevorsteht.

Doch die Prüfung in der Region Hannover hat noch mehr zu bieten als die geografische Lage. „Das ist ein toller Platz in Twenge“, sagt Melzer. Das Gelände sei insbesondere für junge Pferde geeignet. Deshalb geben Auffarth und ihre Kollegen auch dem Nachwuchs aus ihren Ställen eine Chance, während die WM-Pferde die wohlverdiente Pause erhalten. Die Reiter selbst dagegen sind „richtig motiviert, nach der WM nun auch in den Wettkämpfen in den nächsten vier, fünf Wochen noch einmal anzugreifen“, verspricht der Bundestrainer.

Die Felder sowohl in der Ein-Sterne- als auch in der Zwei-Sterne-Prüfung sind beachtlich: 142 Reiter aus sieben Nationen haben ihre Startzusage gegeben, sie kommen mit 334 Pferden. Auch Weltmeisterin Auffarth will mehrmals in den Sattel steigen. Der Eintritt zu den Wettkämpfen auf dem Hof Münkel, Twenge 1, ist frei.

Von Anke Friedmann und Carsten Schmidt

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