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Fußball So wird der 29. Spieltag
Sport Fußball So wird der 29. Spieltag
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09:35 09.04.2016
"Es ist eng. Wir können nicht auf BVB-Fehler warten." Bayern-Trainer Pep Guardiola will seine Mannschaft im Kampf um den Titel anheizen. Quelle: dpa/Archiv
München

Tabellenführer Bayern München will seinen Vorsprung auf Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga zumindest für einen Tag von fünf auf acht Punkte ausbauen. Der Rekordmeister tritt am Samstag (15.30 Uhr) beim Tabellenzwölften VfB Stuttgart an, der BVB spielt erst einen Tag später das Derby gegen Schalke 04. Drei Aspekte vor den wichtigsten Spielen des 29. Spieltages:

Offenes Titelrennen: Einen Selbstläufer erwartet Bayerns Startrainer Pep Guardiola im Kampf um die Meisterschaft nicht. "Es ist eng. Wir können nicht auf BVB-Fehler warten. Ich bin mir sicher, der BVB geht nach Schalke und gewinnt", sagte der Spanier zur Ausgangslage am 29. Spieltag. "Jedes Spiel ist ein Finale, um unser Ziel zu erreichen", meinte Guardiola mit Blick auf die Meisterschaft. Die Dortmunder möchten unbedingt an den Bayern dranbleiben. "Wir wollen die Meisterschaft möglichst bis zum 33. Spieltag offen halten", sagte Kapitän Mats Hummels vor dem Sonntags-Auftritt gegen Schalke.

Enger Abstiegskampf: Zu zwei direkten Duellen in der unteren Region kommt es in den Partien des Tabellen-16. FC Augsburg beim Tabellen-15. Werder Bremen und des Tabellenvorletzten Eintracht Frankfurt gegen den 14. 1899 Hoffenheim. Für das Quartett gilt: Es zählt jeder Punkt. Der Hamburger SV (10.) empfängt Aufsteiger Darmstadt 98 (13.).

Vorfreude aufs Derby: Anspannung auf Schalke, Gelassenheit in Dortmund - die Traditionsclubs aus dem Revier gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in das 170. Kräftemessen, das am Sonntag (15.30 Uhr) ansteht. Große Bedeutung hat das stets brisante Duell nach der 0:3-Blamage in Ingolstadt und dem Abrutschen auf Platz sieben vor allem für die Gelsenkirchener. Trainer André Breitenreiter weiß, dass ein Derbysieg gegen den Rivalen zum Auftakt der schweren Wochen mit Partien in München und gegen Leverkusen befreiende Wirkung haben könnte. "Wir haben die Möglichkeit, viel positive Stimmung zurückzugewinnen. Dazu brauchen wir aber eine ganz andere Leistung als in Ingolstadt", kommentierte er.

dpa

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