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Fußball Mainz scheitert im Elfmeterschießen
Sport Fußball Mainz scheitert im Elfmeterschießen
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22:04 15.08.2014
So jubelt Chemnitz: Der Drittligist warf Mainz 05 in der ersten DFB-Pokalrunde raus. Quelle: dpa
Waldalgesheim/Chemnitz

Weniger rund lief es bei Mainz 05: Trotz dreifacher Führung muss der Bundesligist beim Chemnitzer FC in die Verlängerung. Niki Zimling brachte die Mainzer in der 24. Minute in Führung, Okazaki erhöhte nach der Pause auf 2:0. Aber Anton Fink brachte die Chemnitzer mit einem Doppelschlag in der 50. und 53. Minute wieder ins Spiel. Auch die Führung von Koo (73.) hatte keinen Bestand. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glich Niko Bungert aus. In der Nachspielzeit hatte Mainz noch Pech, als Yunus Malli nur den Pfosten traf.

In der Nachspielzeit setzte dann Chemnitz die Akzente: In der 104. Minute köpfte Markus Ziereis zur erstmaligen Führung der Chemnitzer ein. Doch diesmal kämpfte sich Mainz ins Spiel zurück: Bungert schaffte in der 109. Minute den Ausgleich. Dramatik pur dann in der Schlussphase der Verlängerung. Die Chemnitzer Führung durch Marco Kehl-Gomez egalisierte Johannes Geis in der 122. Minute. Im Elfmeterschießen scheiterte dann Marcel Hofrath für die Mainzer, während alle Spieler des Drittligisten vom Elfmeterpunkt trafen.

Dank Stefan Kießling hat Bayer Leverkusen die erste Hürde im DFB-Pokal problemlos übersprungen. Beim Sechstligisten Alemannia Waldalgesheim war der ehemalige Nationalspieler am Freitag mit fünf Treffern (2./24./31./41.-Foulelfmeter/59. Minute) zum deutlichen 6:0 (4:0) der überragende Spieler vor 7524 Zuschauern im Bruchwegstadion von Mainz. Den sechsten Treffer steuerte der eingewechselte Heung-Min Son (81.) bei.

Die Amateure aus der Verbandsliga Südwest wehrten sich im größten Spiel der Vereinsgeschichte nach Kräften, konnten den Favoriten aber kaum einmal ärgern. Im Qualifikations-Hinspiel zur Champions League am Dienstag beim FC Kopenhagen wird Bayer ganz anders gefordert werden.

Leverkusens Trainer Roger Schmidt musste in seinem ersten Pflichtspiel neben Lars Bender auch auf den ausgeliehenen Kyriakos Papadopoulos verzichten. Kurzfristig fiel auch noch Abwehrchef Ömer Toprak (Rückenprobleme) aus. Für ihn rückte Neuzugang Tin Jedvay in die Innenverteidigung neben Emir Spahic. Auf der Bank saßen überraschend der aus Nürnberg geholte Josip Drmic und Son. Dafür standen Julian Brandt und der aus Braunschweig zurückgekehrte Karim Bellarabi in der Startelf.

Auch für Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg ist der DFB-Pokal schon wieder beendet. Das Team von Valerien Ismael verlor beim Drittligisten MSV Duisburg mit 0:1. Das Tor des Tages erzielt Zlatko Janjic in der 11. Minute mit einem Foulelfmeter.

dpa/sbü

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