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Fußball Braunschweig holt einen Punkt in Heidenheim
Sport Fußball Braunschweig holt einen Punkt in Heidenheim
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16:14 02.10.2016
Punkteteilung: Im Spitzenspiel zwischen Heidenheim und Braunschweig gab es ein Remis. Quelle: dpa
Heidenheim

Tabellenführer Eintracht Braunschweig hat im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga erst im Schlussgang ein glückliches Remis erkämpft. Die "Löwen" trennten sich am Sonntag vom 1. FC Heidenheim 1:1 (0:1) und liegen nunmehr mit zwei Zählern (19 Punkte) vor Bundesliga-Absteiger Hannover 96 (17) und Heidenheim (15) an der Spitze.

Tim Kleindienst brachte die Schwaben in der 28. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in Führung. Eintracht-Torjäger Domi Kumbela schaffte per Kopf den Ausgleich (76.). Es war der sechste Saisontreffer des Kongolesen. "Wir können glücklich sein über den Punkt", gestand Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht erleichtert.

Für die Eintracht sah es lange Zeit nach einer Niederlage aus. Die in der Voith-Arena vor 12 500 Zuschauer zurückhaltend agierenden Norddeutschen kamen kaum einmal gefährlich vor den Kasten der Gastgeber. Sie wirkten gehemmt, verloren viele Zweikämpfe und leisteten sich zahlreiche Abspielfehler. Die Schwaben, die nunmehr seit fünf Spielen unbesiegt sind, waren aktiver. Lieberknecht: "Die Heidenheimer waren in der ersten Halbzeit das deutlich bessere Team."

Bis Mitte der zweiten Halbzeit war die Eintracht mit dem 0:1 noch gut bedient: Timo Beermann hätte für Heidenheim auf 2:0 erhöhen können, doch der Abwehrspieler spitzelte den Ball nach einem Freistoß von Marc Schnatterer aus kurzer Distanz volley an die Latte (56.).

Trainer Lieberknecht, der Julius Biada, Salim Khelifi und Joseph Baffo in die Startelf beordert und damit aber keine Wirkung erzielt hatte, leitete dann die Wende ein. Er brachte in der 71. Minute Hendrick Zuck und Onel Hernandez. "Die beiden haben das Spiel gedreht", sagte der Coach. Die Mannschaft kombinierte plötzlich besser und erspielte sich Chancen. Eine leitete Hernandez mit einer Flanke ein, Kumbela war mit dem Kopf zur Stelle. "Es freut uns, dass wir doch noch was mitgenommen haben", meinte Abwehrspieler Ken Reichel.

dpa

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