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Fußball Sechs Spiele, 27 Tore
Sport Fußball Sechs Spiele, 27 Tore
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21:18 14.02.2015
Arjen Robben (l) vom FC Bayern trifft zum 4:0 wobei der Torhüter von Hamburg Jaroslav Drobny den Ball nicht halten kann. Quelle: Leonide Massine

Drei Tage vor dem Achtelfinalhinspiel in der Ukraine gegen Schachtjor Donezk fertigte der Rekordmeister den Hamburger SV mit 8:0 (3:0) ab und behauptete seinen Acht-Punkte-Vorsprung. Verfolger Nummer eins bleiben die Wölfe, die bei der Rückkehr von Weltmeister André Schürrle nach Leverkusen Bayer in einem verrückten Spiel mit 5:4 (3:0) besiegten.

Borussia Mönchengladbach kletterte durch ein 1:0 (0:0) im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln vorerst auf den dritten Platz. Nach der Niederlage stürmten Kölner Hooligans den Platz in Mönchengladbach - zwei Randalierer wurden festgenommen.

Trotz des ersten Tores nach 445 Minuten bleibt der VfB Stuttgart Tabellenletzter. Die Schwaben verloren 1:2 (1:1) im Derby gegen 1899 Hoffenheim. Gotoku Sakai beendete die Stuttgarter Torflaute (39.), doch Roberto Firmino (30.) und Sebastian Rudy (90.+2) besiegelten die VfB-Niederlage.

Vor der Reise nach Lwiw zum ersten K.o.-Spiel in der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) präsentierte sich der FC Bayern endlich wieder so souverän wie in der Hinrunde. Thomas Müller (21./Handelfmeter und 55.), Mario Götze (23. und 88.), Arjen Robben mit seinen Saisontoren 13 und 14 (36. und 47.), Robert Lewandowski (56.) und Franck Ribéry (69.) schossen den schwachen HSV ab, der im 100. Nord-Süd-Duell seine höchste Bundesliga-Niederlage kassierte.

Bas Dost (6. und 29.) und Naldo (17.) sorgten vor der Pause für eine vermeintlich entscheidende Wolfsburger Führung in Leverkusen. Doch Bayer schlug zurück: Drei Tore von Heung-Min Son (57., 62. und 67.) und ein Treffer von Karim Bellarabi (72.) bescherten den Rheinländern den Ausgleich, zwischenzeitlich hatte auch Dost zum dritten Mal getroffen (64.). Das vierte Tor des Niederländers brachte den Gästen doch noch den Sieg (90.+3). Leverkusens Emir Spahic sah zudem Gelb-Rot (82.).

Neben Leverkusen patzte auch ein anderer Europacup-Anwärter: Der FC Augsburg unterlag Werder Bremen mit 2:3 (1:3). Assani Lukimya (16.), Franco Di Santo (23./Foulelfmeter) und Theodor Gebre Selassie (45.) schossen Bremen zum fünften Sieg in Folge und auf Rang acht - nur noch drei Punkte hinter Leverkusen.

Schon am Freitag hatte Borussia Dortmund kollektiv aufgeatmet. Beim 4:2 (0:1) gegen den FSV Mainz 05, mit dem sich die Westfalen vorerst aus der Abstiegszone verabschiedeten, war Marco Reus der Matchwinner. Der 25-Jährige, der am Dienstag seinen Vertrag beim BVB bis 2019 verlängert hatte, erzielte das 2:1 (55.) selbst und bereitete das vorentscheidende 3:2 durch Pierre-Emerick Aubameyang (71.) vor. "Jetzt haben wir endlich mal zwei Spiele in Folge gewonnen", stellte Sportdirektor Michael Zorc erleichtert fest.

Am Abend besiegt Eintracht Frankfurt den 1. FC Schalke 04 mit einem knappen 1:0.

Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht der Sonntag. Zuächst will Hertha BSC den Aufschwung unter dem neuen Trainer Pal Dardai gegen den Tabellenvorletzten SC Freiburg (15.30 Uhr) fortsetzen. Anschließend versucht Neuling SC Paderborn bei Hannover 96 (17.30 Uhr/beide Sky), seinen Absturz zu bremsen.

sid

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