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Fußball Borussia Dortmund vergibt ersten Matchball
Sport Fußball Borussia Dortmund vergibt ersten Matchball
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10:57 24.04.2011
Borussia Dortmund verspielte am Samstag den ersten Matchball mit dem 0:1 bei den Mönchengladbachern. Quelle: dpa

Die Spannung steigt, das Saisonfinale der 48. Bundesliga-Saison verspricht Nervenkitzel pur. Borussia Dortmund verspielte am Samstag den ersten Matchball mit dem 0:1 bei den sich vehement gegen den Abstieg wehrenden Mönchengladbachern. Der FC St. Pauli ist nach dem 1:3 gegen Werder Bremen neuer Tabellenletzter - und bei Bayern München herrscht Alarmstimmung: Der Fußball-Rekordmeister ist im Kampf um die Champions-League-Qualifikation auf einen Ausrutscher von Hannover 96 angewiesen.

Nicht nur Bastian Schweinsteiger war im Anschluss an das 1:1 bei Eintracht Frankfurt bedient. „Natürlich ist es kein schönes Gefühl, von jemandem abhängig zu sein“, lamentierte der Bayern-Star. Nichts war übrig vom Glanz des 5:1 gegen Bayer Leverkusen, ein zweifelhafter Elfmeter, den Mario Gomez zu seinem 23. Saisontor verwertete (89.), verhinderte Schlimmeres. Die Hessen verharren im Sog nach unten, der Neu-Frankfurter Christoph Daum ist mit der Eintracht weiter sieglos.

Im „Keller“ bleibt alles unklar, an der Spitze wächst die Ungeduld beim designierten Meister: Mohamadou Idrissou verwehrte der Dortmunder Rasselbande mit seinem Tor des Tages (35.) vorerst den Griff an die Schale. Schwarz-Gelb haderte mit dem Fußball-Schicksal, weil Jungstar Mario Götze und Marcel Schmelzer die Aluminium-Saisonbilanz des BVB auf 22 erhöhten. „Gladbach hat leidenschaftlich verteidigt. Und das hat gereicht, zumal wir in der ersten Hälfte zwei richtig gute Chancen nicht genutzt haben“, kommentierte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp die vierte Saisonniederlage.

Bei den ehemaligen Meistern Bremen, 1. FC Kaiserslautern (1:0 bei Schalke 04) und VfB Stuttgart (3:0 gegen den Hamburger SV) bahnte sich ob der Erfolge im Bemühen um die weitere Erstliga-Zugehörigkeit Erleichterung den Weg. Trotzdem machte sich FCK-Coach Marco Kurz zum Sprecher seiner Kollegen Bruno Labbadia und Thomas Schaaf, als er warnend festhielt, „dass es noch kein finaler Schritt war“. Für Lautern traf Srdjan Lakic „auf Schalke“, beim VfB war Doppel-Torschütze Cacau der Sieggarant, bei Werder brach Claudio Pizarro binnen zwei Minuten zum 2:1 und 3:1 den Bann.

St. Paulis scheidender Cheftrainer Holger Stanislawski war anschließend auf 180, sprach von einer „unterirdischen zweiten Halbzeit“ und las seiner Elf gehörig die Leviten: „Wir tolerieren es nicht, dass das Team nicht an die kleine Chance für den Klassenverbleib geglaubt hat.“ Am Niederrhein tun sie es wieder, obwohl Mönchengladbachs Chef-Übungsleiter Lucien Favre trotz des Vorrückens auf Rang 17 nach 156 Tagen mit „Roter Laterne“ Skeptiker bleibt: „Wir haben drei Punkte geholt, das ist gut, aber zu wenig, wir brauchen noch sechs Zähler.“

75 Kilometer weiter südöstlich ist Bayer Leverkusen nach dem 2:1 gegen 1899 Hoffenheim nur noch bedingt auf großes Punktesammeln angewiesen, um den Champions-League-Start zu sichern. Die Treffer von Michal Kadlec und Arturo Vidal beließen es bei der komfortablen Sieben-Zähler-Differenz zu Hannover. Vom Titel wollte die Werkself trotz des BVB-Ausrutschers nichts wissen: „Spätestens nächste oder übernächste Woche werden sie wahrscheinlich die Schale in der Hand halten“, sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler.

dpa

Als er das Stadion betrat, war Manuel Neuer noch unsicher und nervös. Doch die Reaktionen der Schalker Fans zeigten: Sie haben ihrem Idol den angekündigten Weggang verziehen. Neuers Leistung auf dem Rasen war auch gegen Kaiserslautern über jeden Zweifel erhaben.

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