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Fußball Bastian Schweinsteiger wird DFB-Kapitän
Sport Fußball Bastian Schweinsteiger wird DFB-Kapitän
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15:21 02.09.2014
 Bastian Schweinsteiger ist neuer Kapitän der der deutschen Nationalmannschaft. Quelle: dpa
Berlin

Schweinsteiger war bislang Stellvertreter des 30-jährigen Lahm, der nach dem Gewinn des WM-Titels seine Länderspiel-Karriere beendet hatte. Schweinsteiger wird das deutsche Weltmeister-Team an diesem Mittwoch (20.45 Uhr) in der Neuauflage des WM-Endspiels gegen Argentinien in Düsseldorf allerdings nicht als Kapitän anführen können. Der 108-malige Nationalspieler ist wegen Knieproblemen nicht einsatzfähig. An seiner Stelle wird Torwart Manuel Neuer die Kapitänsbinde tragen.

Die Fans sind gespannt auf das Spiel. Zu einem öffentlichen Training am Montag erschienen mehr als 45.000 DFB-Anhänger im Düsseldorfer Stadion und jubelten der DFB-Elf zu.

Schweinsteiger ist seit mehr als zehn Jahren ein fester Bestandteil der Nationalmannschaft. Am 6. Juni 2004 hatte er in Kaiserslautern beim 0:2 im Freundschaftsspiel gegen Ungarn gemeinsam mit Lukas Podolski im DFB-Trikot debütiert.

Ehemaliger 96-Spieler wird Co-Trainer

Auch auf der Trainerbank gab es einen Personalwechsel: Thomas Schneider vom VfB Stuttgart wird Assistenztrainer. Schneider wird damit Nachfolger von Hansi Flick, der nach dem WM-Gewinn zum Sportdirektor bei Deutschen Fußball-Bund aufstieg.  

Schneider soll das Amt im Oktober antreten, verkündete Löw bei einer Pressekonferenz zum ersten Länderspiel nach dem WM-Triumph an diesem Mittwoch gegen Finalgegner Argentinien. Es habe einige intensive Gespräche gegeben, berichtete Löw. In Düsseldorf wird Schneider noch nicht als Löws Assistent auf der Bank sitzen.  

Schneider war am 9. März als Trainer beim schwäbischen Bundesligisten VfB Stuttgart entlassen worden. Voraus war ein 2:2 gegen das damalige Tabellenschlusslicht und den späteren Absteiger Eintracht Braunschweig gegangen. Seine Trainerkarriere startete der 41 Jahre alte Schneider als Jugendcoach beim VfB. Als Profi hatte Schneider lange ebenfalls für die Schwaben gespielt. Zum Ende seiner Karriere absolvierte der frühere Abwehrspieler auch acht Spiele für Hannover 96.

naw/dpa

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