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Wenig Blitze, viele Tore

Wochenrückblick Wenig Blitze, viele Tore

Zeitungsleser wissen mehr! Gleichwohl hat man womöglich nicht jeden Tag die Zeit, um alles Interessante in der Oberhessischen Presse zu lesen. In unserem Rückblick haben wir für Sie die Höhepunkte der Woche zusammengestellt.

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In unserem Wochenrückblick fassen wir die wichtigsten lokalen Themen für Sie auf einen Blick zusammen.

Quelle: Thosten Richter

Marburg. An der Stadtautobahn blitzt es deutlich seltener als 2014: Die Zahl der Autofahrer, die auf der Stadtautobahn von einer der stationären Geschwindigkeitsmessanlagen geblitzt worden sind, ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken – nämlich um fast ein Sechstel. Wie die Stadt Marburg mitteilte, wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres genau 18 833 Autofahrer geblitzt.

2014 waren es im gleichen Zeitraum noch 21 644 Autofahrer. Unterdessen wurde längs der neuen Tempo-30-Strecke an der Umgehungsstraße in Cappel auf Höhe des Zeltcamps für Flüchtlinge variable Geschwindigkeitsanzeiger aufgestellt. Viele  Autofahrer fahren hier noch deutlich zu schnell. Noch verzichtet die Stadt aber auf Verwarnungsgelder.

A-49-Abschnitt bis 2021 fertig:  Nach der Einigung über die Finanzierung des Weiterbaues der A 49 ist jetzt zunächst das Land am Zuge. Im Auftrag des Bundes baut Hessen Mobil den A-49-Abschnitt zwischen Neuental und Schwalmstadt. Für ihn will der Bund der Übereinkunft entsprechend die bisher fehlenden 120 Millionen Euro bereitstellen. Das hessische Verkehrsministerium hält eine Fertigstellung dieses Abschnitts bis zum Jahr 2021 für realistisch. Vorausgesetzt, es ergäben sich keine bei solchen Großprojekten möglichen Verzögerungen, heißt es aus dem Ministerium.

23 Millionen für Klinik-Neubau: Das Rheumazentrum Mittelhessen in Bad Endbach investiert 23 Millionen  Euro in einen  Klinik-Neubau. Mit 10 Millionen Euro fördert das Land Hessen das Projekt. Finanzminister Dr. Thomas Schäfer übergibt am Dienstag den  Förderbescheid. Es entsteht ein fünfgeschossiges Gebäude.

Die 80 Betten der Akutstation sollen erhalten bleiben, ebenso die 38 Betten der  Rehabilitationsstation. Der Bau soll im Januar 2016 beginnen, 2018 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Dann werden bis auf zwei Gebäudeteile die alten abgerissen. Ursprünglich hatte die Klinik-Leitung geplant, die bestehenden Gebäude umzubauen. Doch von diesen Plänen wurde Abstand genommen, weil die Gebäude aus den 1950er-Jahren nicht mehr den heutigen Standards genügen.

Stadtallendorf liefert Frankfurt großen Kampf:  Das Ergebnis liest sich deutlich: Mit 1:6 (1:1) unterliegt Eintracht Stadtallendorf am Mittwochabend in einem Testspiel gegen Eintracht Frankfurt. Allerdings täuscht das klare Resultate darüber hinweg, dass der Hessenligist dem großen Favoriten lange Paroli bietet und in der ersten Hälfte sogar hätte führen können. Vor geschätzten 6000 Zuschauern sorgt Stefan Aigner zwar für die 1:0-Führung des Bundesligisten (19.). Doch nur zehn Minuten später gleichen die Gastgeber im Herrenwaldstadion aus. Natnael Tega erzielt im Nachsetzen das 1:1.

In der 37. Minute trifft Tega nach einem Fehler der nicht immer sattelfesten Frankfurter Defensive freistehend nur den Pfosten. Nach der Pause zeigen die Gäste dann ein anderes Gesicht. Was allerdings auch vielen Wechseln auf Seiten der Stadtallendorfer geschuldet ist, wodurch die Ordnung verloren geht. Luca Waldschmidt (47.), Johannes Flum (61.), Marc Stendera (68.) und zweimal der Schweizer Nationalstürmer Haris Seferovic (71. und 90.) sorgen für den erst am Ende standesgemäßen 6:1-Erfolg des Erstligisten.

Windpocken im Marburger Flüchtlings-Camp:  Nach einem Windpocken-Ausbruch im Marburger Erstaufnahmelager für Flüchtlinge werden vorerst keine weiteren Asylbewerber aufgenommen oder weitergeleitet. Zudem wird ein Quaran-
täne-Zelt eingerichtet. Ein Bewohner des Zelt-Camps in Cappel soll bislang erkrankt sein. Entsprechende OP-Informationen bestätigt das Regierungspräsidium Gießen (RP) am Mittwoch.

Aufnahmestopp in Asylunterkünften: Wegen ansteckender Erkrankungen von Bewohnern gilt für zwei Flüchtlings-Zeltlager in Mittelhessen ein Aufnahmestopp. Nach dem Windpocken-Fall in Marburg darf weiterhin niemand aufgenommen werden, der nicht sicher gegen die Krankheit immun ist. In Wetzlar gibt es einen Fall von Hepatitis A, der ebenfalls zu einem Belegungsstopp führt.

Ebola-Impfstoff aus Marburg wirkt:   Ein Durchbruch für den Ebola-Impfstoff, den der Marburger Virologe Professor Stephan Becker mit initiiert hat, zeichnet sich nach der Phase 3 der klinischen Studien ab. Ein Impfstoff gegen die tödliche Ebola-Krankheit ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in unmittelbarer Reichweite. Der Wirkstoff VSV-EBOV sei an Menschen in Guinea getestet worden und zeige seine hohe Wirksamkeit, teile die WHO am Freitag n Genf mit.

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