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Türkische Bürokratie zwingt zu Plan B(ulgarien)

Willi will helfen Türkische Bürokratie zwingt zu Plan B(ulgarien)

Während Willi und Manuel Weitzel in ihrer Heimat große Unterstützung für Ihr Syrien-Hilfsprojekt erfahren, hat es einen Rückschlag gegeben: Die türkischen Behörden geben keine Genehmigung, mit den Hilfsgütern einzureisen. Jetzt gibt es einen Plan B(ulgarien).

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Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi im Rhönrad. Er und die anderen Schnupperkurs-Teilnehmer spendeten ihre "Kursgebühren" für Willis Hilfstransport.

Quelle: Thomas Strothjohann

Stadtallendorf. Am Montag können alle Interessierten Willi Weitzel um 15 Uhr am Landratsamt treffen. Der Fernsehmoderator wird dort Spenden für den Hilfstransport entgegennehmen, zu dem er nächste Woche mit seinem Bruder Manuel startet. Am Sonntag war er zu demselben Zweck in der Stadtallendorfer Baerenbachhalle – und wurde prompt auf den Kopf gestellt: Die Rhönrad-Turnerinnen der Eintracht nahmen sich nach dem hessischen Landesfinale (Bericht folgt) die Zeit für ein Promi-Training:

Der stv. Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Salzer, Bürgermeister Christian Somogyi, Erster Stadtrat Otmar Bonacker, Stadtbrandinspektor Ulrich Weber und der Eintracht-Vorsitzende Bernd Weitzel ließen sich von den Turnerinnen für die syrischen Flüchtlinge in Rhönräder spannen. Die „Trainingsgebühr“ der Promis und Spenden aus dem Publikum übergab Moderator Herbert Koller in einem großen roten Sparschwein an Willi. So kamen insgesamt 675 Euro zusammen – alleine die Jugendfeuerwehr Stadtallendorf hat 130 Euro beigetragen.

Plan B(ulgarien)

Unterdessen hat es auf internationaler Ebene einen herben Rückschlag gegeben. Die türkischen Behörden geben keine Einfuhrgenehmigung für die Sachspenden. Ob daran Willis Brief etwas ändern kann, den Bundespräsident Joachim Gauck auf seiner Türkeireise im Gepäck hat – oder der Mardorfer Bundestagsabgeordnete Stefan Heck (CDU), der Unterstützung angeboten hat?

Für den Notfall haben die Weitzels einen Plan B entwickelt: „Wir bringen die Hilfsgüter zu syrischen Flüchtlingen, die sich durch die Türkei bis in die EU nach Bulgarien durchgeschlagen haben. Die leben in Lagern in heftigster Armut. Von dort reisen wir mit leerem Lkw in die Türkei ein, kaufen mit Spendengeld die benötigten Schul-, Spiel- und Anziehsachen und bringen sie zu den Flüchtlingshäusern.“

Am Sonntag turnten in der Stadtallendorfer Baerenbachhalle die Rhönradturnerinnen um die hesssiche Meisterschaft. Am Ende der Veranstaltung boten die Turnerinnen der Eintracht einen Rhönrad-Schnupperkurs für Herren an: Der stv. Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Salzer, Bürgermeister Christian Somogyi, Erster Stadtrat Otmar Bonacker, Stadtbrandinspektor Ulrich Weber und der Eintracht-Vorsitzende Bernd Weitzel ließen sich von den Turnerinnen für die syrischen Flüchtlinge in Rhönräder spannen. Die „Trainingsgebühr“ der Promis und Spenden aus dem Publikum übergab Moderator Herbert Koller in einem großen roten Sparschwein an Willi. So kamen insgesamt 675 Euro zusammen – alleine die Jugendfeuerwehr Stadtallendorf hat 130 Euro beigetragen.

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