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"Eine räumliche Grenze im Kopf“

Das Interview "Eine räumliche Grenze im Kopf“

Werner Mettke (50) kommt aus Bracht und sitzt im Stadtparlament.

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OP : Was ist das Besondere an Rauschenberg?
Werner Mettke :(lacht) Da ich als Brachter die B3 als räumliche Grenze im Kopf habe, fällt es mir natürlich leichter über Bracht zu sprechen. Und hier gefallen mir besonders gut das rege Vereinsleben und der Zusammenhalt im Ort. Auch die Lage am Burgwald ist sehr schön, genauso wie die relativ intakte Infrastruktur.
OP : Und Rauschenberg hat nichts Besonderes?
Mettke : Doch. Es ist gut, dass sich die Stadt den dörflichen Charakter bewahrt und trotzdem Einkaufsmöglichkeiten bietet.
OP : Wenn Sie König von Rauschenberg wären und fünf Millionen Euro hätten, was würden Sie damit machen?
Mettke : Ich würde das Geld erst einmal für soziale Projekte einsetzen, wie die Schulbetreuung. Dann würde ich sicher auch was Nachhaltiges machen, wie etwa das Ortsbild verschönern.
OP : Gibt es etwas, das der Kommune fehlt?
Mettke : Ganz eindeutig fehlen Gewerbetreibende. Von Rathausseite wurde das immer ein bisschen vernachlässigt. Gladenbach und Biedenkopf haben uns da wirklich viel voraus.
OP : Haben Sie einen Geheimtipp?
Mettke : Besucher sollten auf jeden Fall auf dem Wanderweg „Rotes Wasser“ in Bracht laufen. Das ist der beste Weg, um die schöne Natur zu erkunden, wie zum Beispiel die Franzosenwiesen oder den Drusenborn.

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"Unsere Heimat", Folge 5: Rauschenberg

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