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Echte Neustädter stehen an der Theke

Das Interview Echte Neustädter stehen an der Theke

Ludwig Nothvogel (65) steht den Wanderfreunden und dem Vereinsring vor

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Ludwig Nothvogel.

Quelle: Hirsch

OP : Was ist an Neustadt so besonders, dass Sie seit 45 Jahren hier wohnen?
Ludwig Nothvogel : Ich kam einst über die Bundeswehr her und traf hier auch meine Frau. Sie ist das Besondere. Außerdem ist Neustadt ein schönes Städtchen mit einem regen Vereinsleben und netten Menschen. Ich habe es nie bereut, in Neustadt geblieben zu sein.
OP : Wie hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren verändert?
Ludwig Nothvogel : Die Zahl der Arbeitsplätze ist rückläufig. Gründe sind, dass zum Beispiel die Strumpffabrik schloss und die Bundeswehr langsam aber sicher weggeht. Wirtschaftlich ging es der Stadt schon besser. Die Lebensqualität hingegen ist weiterhin sehr gut.
OP : Wir würden sie Neustadts Bürger beschreiben?
Ludwig Nothvogel: Als feierfreudig und gesellig. Meine Frau Elisabeth - eine gebürtige Neustädterin - sagt allerdings, dass ich nie richtiger Neustädter werde, denn die sitzen bei Festen nicht sondern stehen an der Theke, trinken und unterhalten sich. Außerdem halten sie auf der Straße auch gerne mal ein Schwätzchen - da reiche es nicht, wenn man nur freundlich grüße, aber weitergehe.
OP : Gibt es einen Geheimtipp für Menschen, die nach Neustadt kommen?
Ludwig Nothvogel : Jeder Besucher sollte unbedingt den wunderbaren Junker-Hansen-Turm gesehen haben. Ansonsten kommt man im Umgang mit den Menschen durch Offenheit und Ehrlichkeit in Neustadt weiter.

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