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Treppen sind keine Hindernisse für den gepunkteten Käfer

Mein erstes Auto Treppen sind keine Hindernisse für den gepunkteten Käfer

Der Kirchhainer Ulrich Grothe berichtet von seinem VW Käfer.

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Ulrich Grothes gepunkteter Käfer.

Quelle: Privatfoto

Kirchhain. Mein erstes Auto war ein Käfer Baujahr 1954. Er war ein Familienauto. Von meinem Bruder ging er an meine Schwester, dann 1970  – als ich den Führerschein gemacht hatte – an mich. Er war blau mit gelben Flecken. Ich habe mit ihm alles gemacht, vom Treppenfahren bis zu einer 16-Mann-Besatzung (1 Gang mit 10 Kilometer pro Stunde). Dann geschah ein Unfall (1972): Ich bin zu schnell auf der Umgehungsstraße von Cappel gefahren und am Ende aus der Kurve geflogen. Es kam zu einem frontalen Zusammenstoß  mit einem anderen Käfer. Wir wurden leicht verletzt. Mein Käfer war danach vorne sehr stark verbeult und eingedrückt.

Ich dachte mir, dass schaffen wir auch allein: Ich bin in Kirchhain an einen Basaltkegel gefahren und habe den Käfer daran befestigt, um anschließend dreimal mit voller Wucht zurückzufahren. Der Radkasten war danach noch verbeult, aber es ging. Ich habe dann beim Fischer in Stadtallendorf eine neue Haube und eine Stoßstange gekauft. Danach sah er wieder gut aus. Dann stand die Tüv-Untersuchung an. Also habe ich meine junge gut aussehende Schwester zum Tüv nach Gemünden-Wohra geschickt.

Dort gab es keine Grube wie in Cappel. Das Vorhaben ging jedoch schief, der Tüv-Beamte hatte Lunte gerochen und damit war es das Ende mit uns beiden. Die Bilder zeigen meinen Käfer nach erfolgreicher Reparatur, aber nach dem missglückten Tüv-Besuch.

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