Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
So schmeckt die Weihnachtszeit

Besser Esser So schmeckt die Weihnachtszeit

Er spendete Wärme, war gesellig und sorgte immer dafür, dass die Besucher gut gesättigt nach Hause gehen konnten: An diesem Samstag endet der Marburger Weihnachtsmarkt. Zeit für einen kulinarischen 
Rundgang.

Voriger Artikel
Die vegane Evolution
Nächster Artikel
Das perfekte Katerfrühstück

Anziehungspunkt für Besucher aus Nah und Fern: der Weihnachtsmarkt in der Marburger Oberstadt.

Quelle: Dennis Siepmann

Marburg. Dampf steigt über der kleinen Verkaufsbude in den kühlen Abendhimmel. Mit großen Augen schaut ein kleiner Junge, der sich, schon auf den Zehenspitzen stehend, an der Theke nach oben zieht, auf Manuela Gluth. Zwischen Zuckerstreuern, Marmeladen- und Schokoladencreme-Gläsern verfolgt er die kreisenden Bewegungen ihres rechten Armes. Gluth bearbeitet den noch flüssigen Teig auf der heißen Platte als hätte sie niemals im Leben etwas anderes gemacht. Die nötigen Handgriffe, um einen perfekten Crepe zu machen, hat sie tausendfach vollführt und sie könnte es wohl auch im Schlaf.

Nur ein paar Meter weiter auf dem Marktplatz ist die Schlange vor einem anderen Stand noch etwas länger. Hier gibt es Käse-Krakauer, Brat- und Currywurst. Hinter den Brätern ist schnelles Handeln gefragt. Die Weihnachtsmarktbesucher sind hungrig. Das Personal um Daniela Gräser und Michael Poller nehmen laufend Bestellungen entgegen, während sie die Würste drehen.

Deftig, stark, süß und sauer, aber immer lecker. Der Marburger Weihnachtsmarkt bietet seinen Besuchern jedes Jahr ein reichhaltiges Angebot.

Zur Bildergalerie

Besonders die Süßigkeitenliebhaber kommen dabei auf ihre Kosten. Zum Beispiel am Stand von Familie Traber, an dem es allerlei zuckrige Köstlichkeiten und sogar eigens gestaltete Marburg-Lebkuchenherzen gibt. Noch etwas süßer wird es am Stand von Ulrike Deichmann. Bereits seit 22 Jahren verkauft sie zusammen mit ihrem Mann in jeder Weihnachtsmarktsaison den Honig aus ihrer Heimat Rotenburg (Fulda).

Über dem Brunnen am Marktplatz wird es dann so richtig kuschelig. Dicht an dicht stehen die Weihnachtsmarktbesucher mit ihren Tassen unter den orange leuchtenden Heizstrahlern. Spekulatiusduft liegt in der Luft. Und natürlich riecht es auch nach Glühwein, der unter anderem von Studentin Lea Gebel serviert wird.
Das klirren anstoßender Tassen erklingt zwischen den zahllosen Gesprächen. Na dann mal Prost: Auf die nächste Weihnachtsmarkt-Saison.

von Dennis Siepmann

  • Der Markt schließt an diesem Samstag um 20 Uhr.
 Was ist an Weihnachten wichtig?
Foto: Thorsten Richter

Was ist zu Weihnachten wichtig? Eine repräsentative Studie von QVC und Statista, bei der 1000 Menschen in ganz Deutschland befragt wurden, liefert Antworten auf diese Frage.

Geselligkeit: Der Studie zufolge nach verbringen 59 Prozent den Heiligabend mit ihren Partnern, 44 Prozent mit ihren Kindern und 35 Prozent mit ihren Eltern. Die Geschwister stehen dagegen auf dem letzten Platz mit nur 20 Prozent. Und während des Festes geht es laut der Umfrage harmonisch zu: Lediglich 7 Prozent geben an, dass sich die Familie über die Weihnachtstage immer streitet.

Festtagsküche statt Superfoods: An Heiligabend mindestens genauso wichtig wie die Gesellschaft ist den Deutschen das Weihnachtsessen. Darauf freuen sich 52 Prozent am meisten. Und was kommt auf den Tisch? Ernährungsformen wie Paleo, Superfoods und Veganismus sind zwar im Trend, doch ausgefallenes Essen zum Heiligabend gibt es bei den Deutschen nicht: 43 Prozent essen zu Weihnachten traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen, bei jedem Dritten (33 Prozent) wird Gans und Ente serviert. Nur einer von fünf (20 Prozent) gibt an, Raclette an Weihnachten zu essen.

Weihnachtsmärkte hoch im Kurs: Zu einem rundum gelungenen Weihnachtsabend gehören nicht nur Freunde, Familie und das Essen. Traditionen sind den Deutschen nach wie vor wichtig: Etwa drei von vier Befragten (76 Prozent) zünden Adventskerzen an, 58 Prozent erfreuen sich jeden Morgen am Adventskalender-Türchen. Über die Hälfte (53 Prozent) feiern Nikolaus - Plätzchen, Stollen und Lebkuchen backen 48 Prozent. Am deutlichsten sticht jedoch der Weihnachtsmarkt heraus: Vier von fünf Befragten (80 Prozent) freuen sich auf die Stände mit Punsch und leckeren Kleinigkeiten.

 
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Direktvermarkter

Frisch, unbehandelt und aus der Region haben es immer mehr Verbraucher am liebsten: Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt und das Bewusstsein für die Herkunft der Waren wächst. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es eine Vielzahl von Direktvermarktern. Die OP stellt sie in dieser Serie vor. 

Klicken Sie sich durch die folgende Karte, um Direktvermarkter in Ihrer Nähe zu finden. Unter der Karte finden Sie bereits erschienene Artikel zu dieser Serie.