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Neid auf Amal

Persönlich Neid auf Amal

Auf Amal Clooney bin ich schon etwas neidisch. Nicht, weil sie die Ehefrau des Hollywood-Schönlings George Clooney ist, sondern weil sie während ihrer Schwangerschaft tragen konnte, was sie wollte – es sah immer umwerfend aus.

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Marburg. Gut, ich habe die Stil-Ikone nicht persönlich gesehen, nur im Fernsehen oder in den Boulevard-Magazinen. Das hat gereicht, um hierzulande die Suche nach schöner – ich meine wirklich schöner – Umstandsmode zu starten.

Amal Clooney blieb trotz Zwillingen im Bauch schlank, das Bäuchlein war quasi Schmuckstück. Aber mir geht‘s gar nicht um die Maße von Frau Clooney, die sind ihr zu gönnen. Ihre Schwangerschaftsgarderobe aber, die war wirklich eine Augenweide. Mehrere Hunderttausend Euro sollen die „Umstandskleider“ der Star-Anwältin und Stilikone gekostet haben. Einen Mantel von Valentino für rund 5 700 Euro oder ein Versace-Abendkleid für 136 000 Euro soll die Star-Anwältin unter anderem getragen haben, wie die „Bunte“ schrieb. Maßgeschneiderte Kleidung hat nunmal ihren Preis.

Wir fragen: Kann es denn nicht Umstandskleidung zwischen luxuriöser Einzelanfertigung und liebloser Massenware geben? Ein glitzerndes Cocktailkleid für diejenigen, die abstinent leben müssen oder eine Robe für die Kurven, die nicht bieder aussieht. Die Bundeswehr hat die schwangere Frau bereits entdeckt, leider noch nicht die hiesige Modebranche. Wir aber haben Amal Clooney entdeckt und wälzen weiter die Magazine durch.

von Anna Ntemiris

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