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Bauch zeigen liegt im Trend

Umstandsmode Bauch zeigen liegt im Trend

Als Erstes zwickt nur das Bündchen der Hose, später werden auch die Oberteile knapp. Die meisten Schwangeren müssen und wollen ihre Lieblingskleidungsstücke gegen Umstandsmode austauschen.

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Marburg. Figurbetonte Umstandsmode liegt seit einigen Jahren im Trend. Die Latzhose­ für Schwangere ist Out, und auch wallende Kleider, böse Zungen sprechen von Säcken, sind keine Alternative für Kleider. Aussortierte Kleidung der Freundin, die vor zehn Jahren ihr Kind zur Welt brachte, mag alltagstauglich, aber nicht ausgehfähig sein.

Die Modewelt lässt sich daher regelmäßig neue Outfits für Schwangere einfallen, die in erster Linie bequem sind. Einige Frauen benötigen bereits ab dem dritten Schwangerschaftsmonat spezielle Kleidung, andere können bis in den sechsten Schwangerschaftsmonat hinein noch ihre ganz normale Kleidung tragen.

Umstandsmode habe nichts mehr mit sackförmigen Oberteilen und unförmigen Hosen zu tun, erklärt Sabrina Hoffmann, Fachverkäuferin im Modehaus Begro. Schwangere zeigen heute gerne und stolz ihren Babybauch - vertuschen war gestern.

Die Hersteller setzen auf dehnbares Material, also­ etwa Strick und Jersey-Stoffe. Außerdem werde der Bauch im Schnitt der Kleider inzwischen richtig eingearbeitet. Manche Blusen für Schwangere unterscheiden sich derzeit kaum von „normalen“ Blusen. Das liegt daran, dass längere, weit geschnittene Blusen mit Bündchen derzeit generell im Trend seien, so Hoffmann.

„Tankinis“ voll im Trend

Auffällig: Im Muster setzen die Hersteller auf Pünktchen, ­Streifen, Blümchen als Motive­ sowie unauffällige Farben. „Die Kleidung soll ja einige Monate getragen werden, da sieht man sich sonst an auffälligen Mustern und Farben statt“, so Hoffmann. Sehr junge Frauen kaufen ohnehin weniger Umstandsmode, sondern versuchen, mit Shirts in L- oder XL-Länge auszukommen und tragen dazu Leggins oder weite Trainingshosen.

Mindestens zwei gut sitzende Oberbauchhosen mit breitem Stretch-Einsatz, die den Babybauch bequem umhüllen­ und mitwachsen, empfiehlt sie aber jeder Schwangeren. Bei den Oberteilen mache es Sinn, einige Basics anzuschaffen, die auch eine „Stillfunktion“ haben. Auch Stillkleider in Stretchform, die ohne Mühe zum Stillen geöffnet werden, sind im Trend - und können eben auch nach der Geburt weiterverwendet werden. Das gilt auch für entsprechende Still-BHs. Und da Schwimmen in der Schwangerschaft gut ist, empfiehlt sich ein spezieller Badeanzug, der an den Schultern eng ist, aber dem Bauch Platz bietet. Tankinis als Alternative zum Bikini sind in der Umstands-­Bademode derzeit voll im Trend.Wenn doch Bauch zeigen In ist, warum nicht gleich den Bikini wählen? „Die Bügel stören ­viele Frauen und ein Bikini­ ­ohne Bügel hat wenig Halt“, erklärt Hoffmann die Raffinessen. Im Sommer gibt es Hängerchen, ­also weite Kleider, die auch noch bequem sind.

Die Serie „Baby-Glück“ lebt von den Erfahrungen und ­Erlebnissen, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns mitteilen. Allen können wir dabei leider nicht gerecht werden, freuen uns aber weiterhin über Feedback an info@op-marburg.de, Betreff: „Baby-Glück“.

von Anna Ntemiris

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Von Redakteur Anna Ntemiris