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Vom Bund allein gelassen

Tschernobyl nach 25 Jahren Vom Bund allein gelassen

Rainer Baake, aktuell einer der beiden Bundesgeschäftsführer des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes Deutsche Umwelthilfe, gilt als versierter Polit-Manager und besonders bewandert in Klima- und Energiefragen.

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„Der schlimmste Tag in meinem Leben“

Rainer Baake ist Bundesgeschäftsführer des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes Deutsche Umwelthilfe.

Marburg. Als Grünen-Politiker hat sich der diplomierte Volkswirt Meriten verdient im hessischen Umweltministerium, das zu Zeiten des Ministerpräsidenten Hans Eichel von Joschka Fischer geführt wurde.

Ab 1998 war Baake als Staatssekretär der starke Mann im Bundesumweltministerium von Jürgen Trittin und dort wesentlich an der Aushandlung des Atomausstiegsgesetzes von 2002 beteiligt.
Den Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist Baake bekannt als erster grüner Wahlbeamter. Ab dem Sommer 1985 trug er in seiner Funktion als Erster Kreisbeigeordneter auch Verantwortung als Umweltdezernent.

Nach Baakes Auffassung hat die Tschernobyl-Katastrophe wesentlich dazu beigetragen, einen öffentlichen Meinungswandel in Bezug auf die Kernenergie herbeizuführen. „Die Mehrheit der Menschen will, dass Deutschland aus der Nutzung der Kernenergie aussteigt“, sagt Baake.

von Bodo Ganswindt

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