Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Arbeit

Falsche Spesenabrechnung führt nicht zwingend zur Kündigung

Wer zu viel Spesen abrechnet, schadet seinem Arbeitgeber. Geschieht dies jedoch nicht vorsätzlich, sondern beispielsweise aus triftigen, familiären Gründen, ist eine Kündigung nicht immer gerechtfertigt.
Bei einer falschen Spesenabrechnung kann eine Kündigung unverhältnismäßig sein - etwa wenn der Fehler des Mitarbeiters einen nachvollziehbaren Grund hat.

Bei einer falschen Spesenabrechnung kann eine Kündigung unverhältnismäßig sein - etwa wenn der Fehler des Mitarbeiters einen nachvollziehbaren Grund hat.

© Jens Schierenbeck

Mainz. Rechnen Mitarbeiter Spesen falsch ab, darf der Arbeitgeber ihnen nicht immer sofort fristlos kündigen. Eine Abmahnung kann ausreichend sein, wenn Arbeitnehmer nachvollziehbar begründen können, warum ihnen ein Fehler unterlaufen ist. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein hin. Er bezieht sich auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz (Az.: 2 Sa 556/13).

In dem verhandelten Fall war ein Polier wegen eines Einsatzes auf einer auswärtigen Baustelle in einer Ferienwohnung untergebracht. Geplant waren drei Übernachtungen. An einem Abend fuhr er jedoch nach Feierabend nach Hause. Der Hund der Familie war gestorben. Im Arbeitszeitwochenbericht gab er an, dass er drei Nächte in der Ferienwohnung war. Der Arbeitgeber zahlte dem Mitarbeiter entsprechend Spesen. Als er erfuhr, dass der Polier eine Nacht zu Hause verbracht hatte, kündigte er ihm fristlos. Er habe 24 Euro zu viel abgerechnet.

Der Mann klagte und behielt in erster und zweiter Instanz Recht. Die Richter konnten keine Hinweise auf eine vorsätzliche Täuschung entdecken. Er sei in einer besonderen familiären Situation gewesen. Ein möglicherweise fahrlässiges Verhalten hätte der Arbeitgeber zunächst mit einer Abmahnung ahnden müssen. Daher sei auch die ordentliche Kündigung, die der Arbeitgeber hilfsweise aussprach, unverhältnismäßig und damit unwirksam.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Leseraktion




Gute Vorsätze


Abo zum Jahresanfang

Jubiläum




Die Transfers im Landkreis




Sport-Tabellen


Sporttabellen

Spielerkader


Vereinssteckbriefe

zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen


Sonderveröffentlichungen

Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr


Saisongarten

Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP


Schüler lesen die OP

Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP


OP-Shop

Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die OP-Serien

Einfach nur lecker: Spinat-Tagliatelle mit Calamaretti auf einem Zucchinibett. Foto: Patricia Grähling Besser Esser

Leckereien aus selbstgemachter Pasta

Schnell und einfach zubereitet und dabei leicht und lecker: Italienische Pasta ist ein vielfältiges Gericht. Dario Pilia serviert Spinat-Tagliatelle gerne mit Calamaretti. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik

Terra-Tech





Inhaltsverzeichnis

Volltextsuch über das Angebot:

Startseite



  • Sie befinden sich hier: Arbeit – Falsche Spesenabrechnung führt nicht zwingend zur Kündigung – op-marburg.de