Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Arbeit

Mindestlohn-Regelung gilt auch für Bereitschaftsdienste

Wer für seinen Arbeitgeber Bereitschaftsdienste übernimmt, sollte genau hinsehen. Details zu Bezahlung und Häufigkeit werden in Tarifverträgen, Arbeitsverträgen und Betriebsvereinbarungen geregelt.
Auch bei Bereitschaftsärzten gilt: Details zu Bezahlung und Häufigkeit werden in Tarifverträgen, Arbeitsverträgen und Betriebsvereinbarungen geregelt.

Auch bei Bereitschaftsärzten gilt: Details zu Bezahlung und Häufigkeit werden in Tarifverträgen, Arbeitsverträgen und Betriebsvereinbarungen geregelt.

© Patrick Seeger

Berlin. Gesetzliche Regelungen zum

Bereitschaftsdienst sind für Arbeitnehmer nicht so leicht zu durchschauen. Wie werden Arbeitnehmer bezahlt? Wie viele Bereitschaftsdienste sind erlaubt? Was kann man tun, wenn der Arbeitgeber zu viel fordert? Es zählen die Details.

Muss sich der Arbeitnehmer an einem vom Arbeitgeber bestimmten Ort bereithalten, um bei Bedarf die Arbeit aufzunehmen, gilt dies laut Bundesarbeitsgericht als Bereitschaftszeit. Die Details der Bereitschaftsdienste werden in Tarifverträgen, Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen und teils auch im Arbeitszeitgesetz geregelt.

"Die Bezahlung im Bereitschaftsdienst ist immer unterschiedlich geregelt", sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Traditionell seien solche Vergütungen immer ein bisschen niedriger. Das Bundesarbeitsgericht hat allerdings im Juni entschieden, dass Arbeitgeber auch in der Bereitschaftszeit Mindestlohn zahlen müssen.

Die Bezahlung hängt am Ende vom tatsächlichen Arbeitsinhalt ab, dazu kommen Feiertags- und Nachtzuschläge. So sind beispielsweise Bereitschaftsdienste in

Krankenhäusern in vollem Umfang als Arbeitszeit anzusehen, entschied der Europäische Gerichtshof in Luxemburg.

Wie oft der Arbeitnehmer einen Bereitschaftsdienst übernehmen muss, wird ebenfalls in den verschiedenen Verträgen, Vereinbarungen oder Gesetzen festgelegt. "Wenn der Bereitschaftsdienst sehr intensiv ist, dann wird man eher dazu tendieren, ihn wie eine normale Arbeitszeit anzusehen", erklärt Bredereck.

Und wenn der Arbeitgeber zu viel fordert? Arbeitnehmer sollten zuerst den Betriebsrat ansprechen, rät Bredereck. Der habe ein Mitbestimmungsrecht bei den Dienstzeiten und könne den Arbeitgeber zu einer Regelung zwingen.

In kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern gebe es jedoch oft keinen Kündigungsschutz. "Das ist dann so eine Abwägungsfrage, wie weit man gehen will", sagt Bredereck.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Leseraktion




Gute Vorsätze


Abo zum Jahresanfang

Jubiläum




Die Transfers im Landkreis




Sport-Tabellen


Sporttabellen

Spielerkader


Vereinssteckbriefe

zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen


Sonderveröffentlichungen

Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr


Saisongarten

Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP


Schüler lesen die OP

Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP


OP-Shop

Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die OP-Serien

Einfach nur lecker: Spinat-Tagliatelle mit Calamaretti auf einem Zucchinibett. Foto: Patricia Grähling Besser Esser

Leckereien aus selbstgemachter Pasta

Schnell und einfach zubereitet und dabei leicht und lecker: Italienische Pasta ist ein vielfältiges Gericht. Dario Pilia serviert Spinat-Tagliatelle gerne mit Calamaretti. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik

Terra-Tech





Inhaltsverzeichnis

Volltextsuch über das Angebot:

Startseite



  • Sie befinden sich hier: Arbeit – Mindestlohn-Regelung gilt auch für Bereitschaftsdienste – op-marburg.de