Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Arbeit

Crowdworking: Worauf Nutzer achten sollten

Es klingt eigentlich ganz toll. Unternehmen vergeben über Online-Plattformen Hilfsarbeiten oder kreative Projekte an Externe - und diese suchen sich dann aus, worauf sie Lust haben. Dabei gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten.
Künstler entwerfen Designs und Konzepte für Geschirr, Plakate, Taschenmesser oder ganze Wohnungen über eine Crowdworking-Plattform.

Künstler entwerfen Designs und Konzepte für Geschirr, Plakate, Taschenmesser oder ganze Wohnungen über eine Crowdworking-Plattform.

© Sophia Kembowski

Frankfurt/Main. Wer sich auf einer sogenannten Crowdworking-Plattform anmelden möchte, sollte genau deren Geschäftsbedingungen prüfen. Nutzer sollten unter anderem darauf achten, dass die Geschäftsbedingungen nicht nach Vertragsschluss einseitig geändert werden können.

Thomas Klebe, Leiter des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht, warnt zum Beispiel vor einer Formulierung wie "Es gelten die Geschäftsbedingungen, die aktuell auf der Homepage der Plattform veröffentlicht sind."

Ein Beispiel: Ein Nutzer nimmt über die Crowdworking-Plattform ein Jobangebot an mit der Möglichkeit, seine Arbeit bei Unzufriedenheit des Kunden nachzubessern. Später wird diese Option aber gestrichen, indem die Geschäftsbedingungen sich ändern. Bei Unzufriedenheit des Kunden hat der Crowdworker dann zwar Arbeit investiert, kann aber nicht nachbessern und bekommt am Ende unter Umständen kein Geld.

Außerdem ist es wichtig, dass die Plattform-Nutzer die Nutzung und Rechte an ihrer eigenen Arbeit nicht ohne Bezahlung abtreten. Ein Beispiel: Es gibt Ausschreibungen, bei denen mehrere Anbieter eine Arbeit für einen Auftrag einreichen können, zum Beispiel einen Designentwurf für ein Firmenlogo. Der Kunde muss nur das Design bezahlen, für das er sich entscheidet. Wichtig ist in solchen Fällen, dass die Plattform-Nutzer die Nutzung und die Rechte an ihrem Entwurf nur für den Fall abtreten, dass sie den Auftrag am Ende tatsächlich gewinnen - nicht aber, wenn sie den Zuschlag nicht bekommen.

Lohnen kann sich für Interessenten ein Blick auf Bewertungsportale für Crowdworking-Plattformen wie faircrowdwork.org und turkopticon.ucsd.edu.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Leseraktion




Gute Vorsätze


Abo zum Jahresanfang

Jubiläum




Die Transfers im Landkreis




Sport-Tabellen


Sporttabellen

Spielerkader


Vereinssteckbriefe

zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen


Sonderveröffentlichungen

Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr


Saisongarten

Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP


Schüler lesen die OP

Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP


OP-Shop

Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die OP-Serien

Einfach nur lecker: Spinat-Tagliatelle mit Calamaretti auf einem Zucchinibett. Foto: Patricia Grähling Besser Esser

Leckereien aus selbstgemachter Pasta

Schnell und einfach zubereitet und dabei leicht und lecker: Italienische Pasta ist ein vielfältiges Gericht. Dario Pilia serviert Spinat-Tagliatelle gerne mit Calamaretti. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik

Terra-Tech





Inhaltsverzeichnis

Volltextsuch über das Angebot:

Startseite



  • Sie befinden sich hier: Arbeit – Crowdworking: Worauf Nutzer achten sollten – op-marburg.de