Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Arbeit

Bei Verdacht auf Hirn-Doping Mitarbeiter ansprechen

Ist der Kollege häufig nervös oder aggressiv, nimmt er womöglich leistungssteigernde Mittel. Mitarbeiter sollten das nicht einfach ignorieren. Und auch Arbeitgeber können sich selbst einige kritische Fragen stellen.
Konsumiert ein Kollege leistungssteigernde Mittel, fällt er auf lange Sicht aus. Auch deshalb sollten Arbeitgeber reflektieren, ob sie ihren Angestellten zu viel zumuten.

Konsumiert ein Kollege leistungssteigernde Mittel, fällt er auf lange Sicht aus. Auch deshalb sollten Arbeitgeber reflektieren, ob sie ihren Angestellten zu viel zumuten.

© Franziska Gabbert

Berlin. Haben Mitarbeiter das Gefühl, dass ein Kollege leistungssteigernde Mittel nimmt, sehen viele schweigend weg. "Das ist jedoch die denkbar schlechteste Reaktion", sagt Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Betriebs- und Werksärzte.

Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass derjenige mit dem destruktiven Verhalten weitermacht und eine Sucht entwickelt. Wird der Betroffene dagegen darauf angesprochen, fängt er im besten Fall an, sein Verhalten zu reflektieren. Zumindest wird ihm der Konsum deutlich erschwert, weil er mitbekommt: "Hoppla, die Kollegen merken ja etwas."

Anzeichen dafür, dass jemand leistungssteigernde Substanzen nimmt, sind plötzliche Verhaltensveränderungen. Ist jemand auf einmal häufiger fahrig, nervös oder aggressiv, können das Hinweise sein. Sprechen Vorgesetzte oder Kollegen den Mitarbeiter an, sollten sie ihm keine Vorwürfe machen, sondern besser etwas formulieren wie: "Ich mache mir Sorgen."

Bemerken Führungskräfte so ein Verhalten bei ihren Mitarbeitern, reflektieren sie am besten auch einmal kritisch, ob sie zu viel verlangen. Und sie sollten sich klarmachen: Hirn-Doping führt auf lange Sicht zum Ausfall des Mitarbeiters. Seine Angestellten permanent zu überfordern, hat für den Vorgesetzten auf lange Sicht ebenfalls negative Konsequenzen.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Leseraktion




Gute Vorsätze




Jubiläum




Die Transfers im Landkreis




Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die OP-Serien

Sehen Sie nicht zum Anbeißen aus? Das Rezept für den "Kuchen am Stiel" finden Sie im Text. Foto: Katharina Kaufmann-Hirsch Cake Pops

Leckere Lollies

Sie sind klein, rund, bunt und schmecken super süß – Cake Pops. Eigentlich sind die Kuchen-Lollies auch ganz einfach zu machen. Alles, was man dazu braucht, ist etwas Zeit. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik

Terra-Tech





Inhaltsverzeichnis

Volltextsuch über das Angebot:

Startseite



  • Sie befinden sich hier: Arbeit – Bei Verdacht auf Hirn-Doping Mitarbeiter ansprechen – op-marburg.de