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Tourismus

Unten oben ohne - Mit dem U-Bahn-Cabrio durch Berlin

Normalerweise sieht man bei einer U-Bahn-Fahrt durch Berlin wenig. Doch unter den Straßen der Hauptstadt verbergen sich spannende Einblicke und tolle Geschichten. Bei einer Fahrt mit dem U-Bahn-Cabrio bekommen Touristen das alles zu Gesicht.
Bitte einsteigen: Der Cabrio-Zug wartet am U-Bahnhof Alexanderplatz auf die Fahrgäste. Foto: Andrea Warnecke

Bitte einsteigen: Der Cabrio-Zug wartet am U-Bahnhof Alexanderplatz auf die Fahrgäste. Foto: Andrea Warnecke

Berlin. Auf dem U-Bahnhof Berlin-Alexanderplatz schieben sich die Pendler in die Züge, hetzen die Treppen hinauf und hinunter. Immer wieder ertönt das Signal, das anzeigt, dass sich die Türen der Bahnen gleich schließen. Auf Gleis 4 herrscht dagegen gespannte Ruhe.

Rund 150 Personen - Touristen, aber auch etliche Berliner - warten. Auf dem Gleis steht ein Gefährt, das so gar nichts mit den berlintypischen U-Bahnen gemeinsam hat: vorne und hinten eine rote Lok, dazwischen drei große offene Wagen, auf denen Sitze montiert sind. Dach und Seitenwände gibt es nicht. Als "ungewöhnlichste Rundfahrt durch Berlin" bewerben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Fahrt mit dem sogenannten U-Bahn-Cabrio.

Einsteigen bitte! Vor der Abfahrt gibt es noch für alle Mitfahrer gelbe Helme und Kopfhörer. Punkt 19.00 Uhr springt das Signal auf Grün. Zwei Stunden lang fährt die Bahn kreuz und quer durch die Hauptstadt. Zum Start gibt es noch die nötigen Sicherheitshinweise. Am wichtigsten - trotz der gelben Helme, die jeder Teilnehmer tragen muss: "Während der Fahrt bitte nicht aufstehen", ermahnt die Stimme im Lautsprecher, die sich als "Herr Jäger" vorstellt und in den kommenden zwei Stunden kaum aufhört zu reden.

Extra für das U-Bahn-Cabrio ist die Beleuchtung in den Tunneln eingeschaltet. Normalerweise ist es hier unten stockdunkel. Blaues Licht weist hin und wieder den Weg zu den Notausgängen. Die Fahrt zeigt auch eindrucksvoll das unterschiedliche Design der U-Bahnhöfe: Mal zieren orangene Fließen die Wände, mal blaue Platten, mal gibt es flache Decken, mal hohe, manchmal ist die ganze Station einem Motto unterworfen. So zum Beispiel die Osloer Straße, die komplett in den Nationalfarben Norwegens gehalten ist. Herr Jäger hat natürlich zu jeder Station etwas zu erzählen.

Da ist zum Beispiel der Bahnhof Voltastraße, der fertig war, lange bevor die Strecke es wurde und dann als Kartoffelkeller diente - inklusive Zugang für Pferdefuhrwerke. Dann ist da der Bahnhof Pankstraße, der sich zum Atombunker umfunktionieren ließ. Noch heute sind an den Gleisen die riesigen Schwenktore zu sehen. Im Notfall hätten im Kalten Krieg hier an den Bahnsteigen bis zu 3340 Personen Platz gefunden.

Nach knapp zwei Stunden wird es langsam etwas frisch auf dem offenen Zug. Der Fahrtwind weht kräftig - vor allem auf der Strecke der U9, die fast komplett ohne Kurven gebaut ist und wo bis zu 70 km/h erreicht werden. Am kältesten sind jedoch die Abschnitte, die unter der Spree hindurch führen. Das Wasser sorgt für konstante Kühlung. Noch ein letzte Mal durch den Kehrtunnel, dann ist der Alexanderplatz schon wieder erreicht. Die nächsten 150 Fahrgäste warten schon am Bahnsteig.

dpa


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