Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Tourismus

Schnee im Sommer - Der Berliner Höhenweg im Zillertal

Wandern gilt längst als hip. Denn auch im Urlaub wollen viele Menschen aktiv sein. Und dabei zieht es sie hinaus in die Natur. Das sind nur einige naheliegende Gründe, die für den Berliner Höhenweg sprechen.
Die Olperer Hütte thront in ausgezeichneter Lage: Der Blick von der Terrasse fällt auf die Schlegeis-Talsperre und die vergletscherten Dreitausender des Zillertaler Hauptkamms.

Die Olperer Hütte thront in ausgezeichneter Lage: Der Blick von der Terrasse fällt auf die Schlegeis-Talsperre und die vergletscherten Dreitausender des Zillertaler Hauptkamms.

© Philipp Laage

Mayrhofen. Der Weitwanderweg in den Zillertaler Alpen ist eine der schönsten Mehrtagesrouten in Österreich. Was jeder Outdoor-Urlauber über ihn wissen muss:

 

1. Die nackten Zahlen: Rund 70 Kilometer Länge, etwa 6700 Höhenmeter bergauf und sieben Tagesetappen ohne Auf- und Abstieg: Der Berliner Höhenweg ist sicher nichts für Flachlandtiroler. Wer Zeit, gutes Wetter und Kraft in den Beinen hat, macht die ganze Runde ab und bis Mayrhofen. Die Mehrheit steigt erst zur Gamshütte auf und erwandert die Zillertaler Bergwelt über Friesenberghaus, Olperer Hütte, Furtschaglhaus, Berliner Hütte, Greizer Hütte und Kasseler Hütte bis zur Edelhütte. Bei schlechtem Wetter lässt sich von jeder Hütte ins Tal absteigen und an anderer Stelle wieder aufsteigen.

 

 

2. Die längste Tagesetappe:Auf dem Höhenweg wechseln sich fordernde und eher entspannte Etappen ab. Die längste Nonstop-Passage ist der Weg von der Gamshütte zum Friesenberghaus. Für diese Strecke sollten Wanderer acht bis neun Stunden veranschlagen. Der Weg zieht sich Kehre um Kehre am Hang entlang, teils über Almwiesen, häufig auch über Blockgestein. Dabei macht der Wanderer, ohne es richtig zu bemerken, einige Höhenmeter. Das Friesenberghaus liegt immerhin auf 2477 Metern. Dort kann es auch im Sommer schneien. Mütze, Handschuhe und warme Kleidung gehören auf dem Berliner Höhenweg ohnehin immer ins Gepäck.

 

 

3. Der beste Ausblick: Für Georg Fankhauser, seit 30 Jahren Bergführer, bietet sich die beste Sicht auf dem Weg vom Friesenberghaus zur Olpererhütte. "Man schaut auf den Schlegeis-Speicher und den Großen Möseler", sagt der Bergprofi, der jeden Sommer Gruppen von bis zu acht Wanderern über den Berliner Höhenweg führt. Und tatsächlich, der Blick auf die Schlegeis-Talsperre und den vergletscherten und bis zu 3510 Meter hohen Alpenhauptkamm dahinter ist außergewöhnlich. Der Große Möseler ist neben dem Olperer der vielleicht imposanteste Dreitausender der Zillertaler Alpen. Tipp: Von der Terrasse der modernen Olperer Hütte bei einem Radler oder Kaffee das Panorama genießen.

 

 

4. Die schwierigste Passage: Die Etappe von der Olperer Hütte zum Furtschaglhaus dient eher der Erholung, der Wanderer kann Kraft tanken - für die Überschreitung des Schönbichler Horns am kommenden Tag. Der Berg ist stolze 3134 Meter hoch. "Der Übergang zur Berliner Hütte ist sehr anspruchsvoll und sicher der schwierigste Teil des Weges", sagt Fankhauser. Bergsteiger müssen absolut trittsicher und völlig schwindelfrei sein, für die leichte Kletterei im Abstieg brauchen sie die Hände. Und sie seien gewarnt: Wenn auf dem Schönbichler Horn Schnee liegt, erhöht sich die Schwierigkeit deutlich. Hier sind schon Wanderer abgestürzt. Wer wenig Erfahrung hat, sollte bei Schnee lieber ins Tal absteigen und ab dem Gasthof "Breitlahner" zur Berliner Hütte wandern.

 

 

5. Die schönste Hütte: "Die Berliner Hütte ist für viele sicher das Highlight unter den Hütten", sagt Bergführer Fankhauser. Das üppig dimensionierte Traditionshaus mit seinen Anbauten war die erste Hütte der Zillertaler Alpen. "Sie ist heute noch imposant, vor allem der Speisesaal." Wer auf der Hütte übernachtet und mit den Wirtsleuten spricht, lernt viel über die Erschließung des Zillertals und die frühen Tage des Alpinismus. Die Landschaft hier am Talschluss des Zemmgrunds ist besonders schön: Wildromatisch rauscht der Bergbach, die Hochebene wird von gleißend-weißen Gletschern überragt.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Leseraktion




Gute Vorsätze


Abo zum Jahresanfang

Jubiläum




Die Transfers im Landkreis




Sport-Tabellen


Sporttabellen

Spielerkader


Vereinssteckbriefe

zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen


Sonderveröffentlichungen

Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr


Saisongarten

Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP


Schüler lesen die OP

Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP


OP-Shop

Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die OP-Serien

Einfach nur lecker: Spinat-Tagliatelle mit Calamaretti auf einem Zucchinibett. Foto: Patricia Grähling Besser Esser

Leckereien aus selbstgemachter Pasta

Schnell und einfach zubereitet und dabei leicht und lecker: Italienische Pasta ist ein vielfältiges Gericht. Dario Pilia serviert Spinat-Tagliatelle gerne mit Calamaretti. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik

Terra-Tech





Inhaltsverzeichnis

Volltextsuch über das Angebot:

Startseite



  • Sie befinden sich hier: Tourismus – Schnee im Sommer - Der Berliner Höhenweg im Zillertal – op-marburg.de