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Polizei warnt Wiesn-Wirte und Gäste vor 10-Euro-Blüten

Bis zu 400 000 Besucher strömen täglich zum Oktoberfest. Die Polizei will mit einem Großaufgebot für Sicherheit sorgen - und warnt vor Taschendieben und falschen Geldscheinen.
Patrouille auf dem Oktoberfest: In diesem Jahr warnt die Polizei besonders vor gefälschten 10-Euro-Scheinen. Auch vor Taschendieben sollten sich Wiesn-Besucher in Acht nehmen.

Patrouille auf dem Oktoberfest: In diesem Jahr warnt die Polizei besonders vor gefälschten 10-Euro-Scheinen. Auch vor Taschendieben sollten sich Wiesn-Besucher in Acht nehmen.

© Frank Leonhardt

München. Vor Falschgeld auf dem

Oktoberfest (20. September bis 5. Oktober) hat die Münchner Polizei gewarnt. Weil der neue 10-Euro-Schein vielen Wiesn-Besuchern noch unbekannt sei, könnten Betrüger die Situation ausnutzen und einen eigenen Zehner in Umlauf bringen. "Der sieht dann etwas anders aus", sagte Münchens Polizei-Vizepräsident Robert Kopp in München. Der echte Schein wird am Dienstag (23. September) eingeführt. Besucher sollten sich frühzeitig über

Aussehen und Sicherheitsmerkmale der Banknote informieren, rät Kopp.

 

Rund 300 Beamte werden in den kommenden zwei Wochen auf dem Festgelände auf der Münchner Theresienwiese im Einsatz sein. "Unsere Leute sind topmotiviert und durch ein spezielles Wiesn-Einsatztraining gut vorbereitet", sagte Kopp. Weitere 200 Polizisten sind zudem rund um die Theresienwiese unterwegs. Es gebe keine Hinweise, dass Terroristen das Oktoberfest bedrohen könnten.

Die Bekämpfung von Taschendiebstählen steht auch in diesem Jahr im Fokus der Beamten. "Viele Besucher sind nicht so aufmerksam wie wir uns das wünschen", sagte Kopp. Unterstützt wird die Münchner Polizei dabei von ausländischen Spezialisten aus sechs Ländern. Helfen sollen auch 19 Videokameras auf dem Gelände.

Auch den Wirten wird genau auf die Finger geschaut. "Nur jede dritte Maß war im vergangenen Jahr wirklich voll", erklärte Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle. Viele Wirte nutzten die Toleranzregel sehr genau aus - bis zu zehn Prozent weniger dürfen es sein. Blume-Beyerle: "Das ist kein Zufall."

dpa


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