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Piloten streiken: Lufthansa bietet Sonderflugplan an

Tourismus Piloten streiken: Lufthansa bietet Sonderflugplan an

Der Start ins Wochenende wird für viele Lufthansa-Passagiere zu einer Geduldsprobe: Die Piloten wollen wieder streiken. Wichtig ist der Blick ins Internet. Lufthansa-Passagiere müssen sich zum Start ins Wochenende und zum Ende der Ferien auf Behinderungen einstellen.

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Die Lufthansa-Piloten bestreiken zwischen 17.00 und 23.00 Uhr Kurz- und Mittelstreckenflüge, die vom Flughafen Frankfurt abfliegen.

Quelle: Marius Becker

Frankfurt/Main. n. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) will am Freitag (5. September) zwischen 17.00 und 23.00 Uhr Kurz- und Mittelstreckenflüge bestreiken, die vom größten deutschen Flughafen in Frankfurt abfliegen. Bereits ab 13.30 Uhr hat die Airline aber erste Flüge aus dem europäischen Ausland nach Frankfurt abgesagt, um den Flugbetrieb nach dem Ausstand wieder so schnell wie möglich normalisieren zu können. Insgesamt sollen nach Angaben von Lufthansa mehr als 200 Flüge ausfallen, rund 25 000 Passagiere dürften betroffen sein. Vor einer Woche hatten Arbeitsniederlegungen der Piloten die Lufthansa-Tochter Germanwings getroffen.

Der Konzern will mit einem

Sonderflugplan das Schlimmste abfedern. Wer ab Frankfurt gebucht hat, sollte sich im Internet informieren. "Die Kunden können kostenlos umbuchen, sie können stornieren. Wir bieten ihnen an, mit der Bahn zu fahren bei innerdeutschen Verbindungen, und natürlich buchen wir sie auch auf andere Airlines um, wenn das möglich ist", sagte Lufthansa-Sprecher Andreas Bartels im ZDF-"Morgenmagazin".

 

Hintergrund des Streiks ist der seit längerem schwelende Tarifkonflikt. Dabei geht es um die Übergangsversorgung, die Lufthansa-Piloten in ihrem Vorruhestand erhalten. Die Gewerkschaft will in dem Tarifkonflikt größere Einschnitte bei den Vorruhestandsregelungen für die rund 5400 Kapitäne und Co-Piloten verhindern. Sie erklärte, jederzeit einigungsbereit zu sein, um Streiks abzuwenden.

Erst am vergangenen Freitag (29. August) hatte die Gewerkschaft die Lufthansa-Tochter Germanwings sechs Stunden lang bestreikt. Dadurch waren 116 von 164 Flügen ausgefallen. Von den Ausfällen waren rund 15 000 Passagiere betroffen.

Reisende sind derzeit doppelt verunsichert, da auch die Lokführer-Gewerkschaft GDL weitere Warnstreiks bei der Bahn angekündigt hat. Einen konkreten neuen Termin nach den ersten Arbeitsniederlegungen vom Montag (1. September) gibt es jedoch noch nicht. GDL und Cockpit hatten beteuert, nicht gleichzeitig streiken zu wollen.

 

Service:

 

Die Lufthansa bittet Fluggäste, sich über www.LH.com zu informieren.

dpa

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