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Kostenloses WLAN im ICE nun auch in der zweiten Klasse

Verkehr Kostenloses WLAN im ICE nun auch in der zweiten Klasse

ICE-Fahrgäste können nun auch in der zweiten Klasse über WLAN im Internet surfen. Eine 100-prozentige Abdeckung kann die Bahn zwar nicht garantieren, weil die Funknetze noch Löcher haben. Aber es wurde einiges getan.

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Die Deutsche Bahn bietet jetzt allen ICE-Fahrgästen auch in der zweiten Klasse kostenlos einen Internetzugang an.

Quelle: Soeren Stache

Berlin. Die Deutsche Bahn bietet mit Jahresbeginn allen

 

ICE-Fahrgästen auch in der zweiten Klasse kostenlos einen

 

Internetzugang an. Der Datenaustausch über ein lokales Funknetz

 

(WLAN) im Wagen soll deutlich stabiler und leistungsfähiger sein als

 

bisher, kündigte das Unternehmen an.

Die Umrüstung der Wagen und die Vorbereitung seien planmäßig bis

 

Jahresende abgeschlossen worden, alle Züge hätten neue Server

 

erhalten, sagte eine Bahnsprecherin am Sonntag. In die gesamte Flotte

 

seien insgesamt 2600 Access-Points - vergleichbar mit dem heimischen

 

Router - eingebaut und über 100 Kilometer Kabel verlegt worden.

Die Fahrgäste der zweiten Wagenklasse erhalten ein Datenvolumen von

 

200 Megabyte (MB) pro Tag. Bis zu diesem Limit soll das

 

Übertragungstempo bei knapp einem Megabit pro Sekunde liegen. Danach

 

wird die Datenrate gedrosselt. Für Kunden der ersten Klasse ist das

 

Datenvolumen nicht begrenzt.

Die

Bahn hat die Funknetze in den Wagen ihrer rund 250 ICE-Züge mit

 

einer modernen Technik ausgestattet. Dabei werden alle Mobilfunknetze

 

an einer Bahnstrecke genutzt. Das Steuerungssystem greift auf die

 

jeweils schnellsten Netze (LTE, UMTS) zu und kann die Kapazitäten

 

mehrerer Netzbetreiber bündeln. Bislang wurde nur das Telekom-Netz

 

angezapft.

Auf 15 Prozent der ICE-Strecken gibt es aber nach Angaben der Bahn

 

noch Lücken in der Netzabdeckung der drei Mobilfunkanbieter. In der

 

Praxis wird sich zeigen, wie oft die Internetverbindung noch abreißt,

 

vor allem wenn die Züge voll sind und sich bis zu 800 Passagiere das

 

bereitstehende Datenvolumen teilen müssen.

dpa

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