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Immer mehr Veranstalter sagen Israel-Reisen ab

Tourismus Immer mehr Veranstalter sagen Israel-Reisen ab

Die Eskalation im Nahostkonflikt zwingt immer mehr Reiseveranstalter, geplante Touren abzusagen. Nun streichen auch DER Touristik und Tui Deutschland ihre Israel-Reisen.

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Angriff auf Gaza: Immer mehr Reiseveranstalter reagieren auf die aktuelle Sicherheitslage in Israel. Mohammed Saber

Quelle: Mohammed Saber

Frankfurt/Main. Biblische Reisen bleibt mit Gästen vor Ort.

Immer mehr Reiseveranstalter reagieren auf die Eskalation der Lage in Israel. Die Bausteinveranstalter von DER Touristik sowie Tui sagen alle Israel-Rundreisen bis Ende Juli ab. Für alle weiteren Reisen vor Ort wie Städteaufenthalte und Badeurlaube räumt DER Touristik seinen Gästen mit Abreise bis zum 31. Juli ein kostenloses Umbuchungs- und Stornierungsrecht ein. Das betrifft die Marken Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen, teilte das Unternehmen am Donnerstag (10. Juli) mit.

Für Reisen im Zeitraum vom 1. bis 15. August bieten die Veranstalter kostenlose Umbuchungen an. Sollte sich die Sicherheitslage verändern, erfolge eine sofortige Neubewertung der Situation, andernfalls am 23. Juli.

Tui Deutschland streicht Israel-Rundreisen ebenfalls bis zum 31. Juli und stoppt auch alle Buchungen bis zu diesem Termin, teilte das Unternehmen mit. Gäste, die eine Pauschalreise oder ein Hotel in Israel mit Reisebeginn bis einschließlich 31. Juli gebucht haben, werden über den aktuellen

Reise- und Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes informiert. Sie werden gebeten, ihre Reiseabsichten zu überdenken und können die Reise kostenlos umbuchen.

 

Der Anbieter Studiosus hatte seine Israel-Reisen bis zum 10. August bereits abgesagt. Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises nahm den israelischen Hafen Aschdod aus dem Programm, nachdem in der Nacht zum Dienstag (8. Juli) Raketentrümmer auf das Deck eines ihrer Schiffe gefallen waren.

Der Anbieter Biblische Reisen aus Stuttgart vermeldet auf seiner Webseite, dass derzeit zwei Gruppen des Unternehmens in Israel unterwegs und alle Gäste wohlauf seien. Die Reiseprogramme würden weitestgehend unverändert durchgeführt. Die nächsten Abreisen fänden saisonbedingt erst wieder Ende August statt.

Das Auswärtige Amt in Berlin rät von nicht notwendigen Aufenthalten innerhalb eines Radius von 40 Kilometern um den Gazastreifen ab. Daneben warnt das Amt vor Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und zum Libanon. Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze sollten Reisende meiden. Zudem wird Reisenden dringend empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren. Sie sollten den Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden Folge leisten, sich online auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes registrieren und sich über die aktuelle Lage auf dem Laufenden halten. Informationen finden sie auch auf der Seite der

deutschen Botschaft in Tel Aviv oder des

Vertretungsbüros in Ramallah.

dpa

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