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FTI bietet wieder Reisen nach Scharm el Scheich an

Tourismus FTI bietet wieder Reisen nach Scharm el Scheich an

Das Auswärtige Amt hat seinen Reisehinweis zu Ägypten gelockert - nun reagieren die ersten Veranstalter. Nach ETI nimmt jetzt auch FTI Reisen nach Scharm el Scheich wieder auf.

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Strand in Scharm el Scheich: Das Auswärtige Amt rät nicht mehr von Aufenthalten in dem ägyptischen Badeort ab.

Quelle: Christian Röwekamp

München. Der Reiseveranstalter FTI bietet ab sofort wieder Reisen in den ägyptischen Badeort Scharm el Scheich an. Hintergrund für diesen Schritt sei die Lockerung des

Reisehinweises des Auswärtigen Amtes, das noch bis vor kurzem dringend von Reisen in die Badeorte auf der Sinai-Halbinsel abgeraten hatte. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag (10. Juli) mit.

 

Derzeit bediene man sich noch bei den am Markt verfügbaren Flügen, ab dem 30. August werde man den Flughafen des Badeortes jedoch wieder mit eigenen Chartermaschinen ab Düsseldorf, Leipzig-Halle und München anfliegen. Die Situation in Scharm el Scheich sei vollkommen ruhig, Gäste aus zahlreichen anderen europäischen Ländern hätten in den vergangenen Monaten dort unbeschwert ihren Urlaub verbracht, erklärte FTI-Geschäftsführer Dietmar Gunz.

Ende Februar hatte das Auswärtige Amt aufgrund mehrerer terroristischer Anschläge sowie militärischer Operationen eine dringende Reisewarnung für die gesamte Sinai-Halbinsel ausgesprochen. Am Dienstag (8. Juli) hat das Amt seine Hinweise aktualisiert. Es rät nun nicht mehr von Aufenthalten in Scharm el Scheich ab.

Gewarnt wird nur noch vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel sowie in den Badeort Taba. Von Reisen in andere Regionen der Sinai-Halbinsel, die mit Überlandfahrten verbunden sind, wird weiter dringend abgeraten. Das gilt auch für Transfers nach Dahab und Nuweiba sowie für Ausflüge zum Katharinenkloster. Flughafentransfers in Scharm el Scheich sind nicht davon betroffen.

Als erster Anbieter hatte ETI angekündigt, ab 2. August wieder Reisen anzubieten. Weitere Veranstalter dürften bald reagieren.

dpa

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