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Ernährung

Nackenbraten vom Wildschwein

Für Nackenbraten vom Wildschwein brauchen Köche Geduld. Allein für das Schmoren sind mehr als vier Stunden einzuplanen. Zu Silvester oder anderen besonderen Anlässen lohnt sich das aber - die Gäste werden es danken.
Braten mit i-Tüpfelchen: Karamellisierte Trauben, Honig und Zitronenthymian geben dem Wildschweinfleisch eine besondere Note.

Braten mit i-Tüpfelchen: Karamellisierte Trauben, Honig und Zitronenthymian geben dem Wildschweinfleisch eine besondere Note.

© Manuela Rüther

Kategorie: Hauptspeise

 

 

Zubereitungszeit: 40 Minuten, Schmoren: 4-5 Stunden

 

 

Zutaten für 4 Personen:

 

2 große Zwiebeln

1 Knolle frischer Knoblauch

1/2 Knolle Sellerie

4 Karotten

50 g frischer Ingwer

je 1 TL frisch gemahlener Koriander

Kreuzkümmel

1,2 kg Wildschweinnacken

Salz und Pfeffer aus der Mühle

einige Zweige Zitronenthymian

Esslöffel Rübensirup

400 ml Rotwein

500 ml Brühe

300 ml Malzbier

1-2 TL Harissa

nach Belieben 2 EL kalte Butter

150-200 g kernlose Weintrauben

etwas Zucker

Olivenöl und Butter zum Braten

 

Zubereitung:

 

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Die Zwiebel schälen und halbieren, den Knoblauch ebenfalls. Den Sellerie und die Karotten waschen und in grobe Stücke schneiden. Den Ingwer waschen und in Scheiben schneiden.

Koriander und Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett rösten und anschließend im Mörser fein mahlen. Das Fleisch gut mit Salz und Pfeffer und der Hälfte der Gewürzmischung einreiben. Anschließend bei mittlerer Hitze rundherum anbraten.

Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse sowie den Ingwer zugeben und alles kurz mitbraten. Die restlichen Gewürze und den Zitronenthymian dazugeben. Honig darüber träufeln, umrühren und mit dem Rotwein ablöschen. Mit Brühe und Bier aufgießen, Harissa dazu geben. Der Braten sollte gut zur Hälfte mit Flüssigkeit bedeckt sein, eventuell mit Wasser auffüllen.

Braten aufkochen. Den Bratentopf mit Deckel in den Backofen stellen und diesen auf 130 Grad zurückschalten. Braten regelmäßig umdrehen. Nach 4 bis 5 Stunden sollte das Fleisch zart sein und leicht von der Bratengabel rutschen. Nach Bedarf länger schmoren.

Das Fleisch herausnehmen und mit Alufolie bedeckt in den Ofen stellen. Die Soße passieren, dabei die Einlage im Sieb gut ausdrücken. Die Soße aufkochen und um die Hälfte einkochen. Mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit Mehl binden. Zum Schluss die kalte Butter einrühren.

Braten in Scheiben schneiden und mit etwas Soße auf einer Servierplatte anrichten. Die Weintrauben kurz in Butter anschwenken, mit Zucker leicht karamellisieren, nach Belieben mit etwas Weißwein ablöschen und in die Soße geben.

dpa


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