Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Wohnen

Bohren ja, Wände einreißen nein - Was Mieter umbauen dürfen

Mieter sollten ihre Wohnung nicht ohne Rücksprache mit ihrem Vermieter umbauen. Denn wer sich ohne Erlaubnis an der Bausubstanz zu schaffen macht, kann abgemahnt werden, erklärt Siegmund Chychla vom Mieterverein zu Hamburg.
Muss der Vermieter hinnehmen: Mieter dürfen im Bad Löcher auch in Fliesen bohren, um zum Beispiel einen Spiegel anzubringen.

Muss der Vermieter hinnehmen: Mieter dürfen im Bad Löcher auch in Fliesen bohren, um zum Beispiel einen Spiegel anzubringen.

© Kai Remmers

Hamburg. Mieter, die nach einer Abmahnung nicht zurückbauen, riskieren sogar die Kündigung. Eingriffe in die Bausubstanz sind zum Beispiel Wanddurchbrüche oder Anbauten. Willigt der Vermieter in einen Umbau ein, sollte man sich von ihm schriftlich einen Verzicht auf Rückbauverpflichtung geben lassen. Dann kann die Wohnung beim Auszug im umgebauten Zustand bleiben.

Kleinere Baumaßnahmen sind auch ohne Einwilligung des Vermieters möglich: Dazu zählen gebohrte Löcher zwischen zwei Zimmern, um Kabel hindurchzulegen, erläutert Chychla. Beim Auszug könne der Vermieter aber die fachgerechte Schließung der Löcher verlangen. Ein häufiger Streitfall sind angebohrte Fliesen im Bad. Oft kann ein Spiegel oder ein Klorollenhalter nicht anders angebracht werden. Die Löcher muss der Vermieter in diesem Fall laut Chychla als vertragsgemäße Nutzung hinnehmen.

Wird ein Extra-Zimmer benötigt, kann ein bestehender Raum durch eine Leichtbauwand - meist auf Gipsfaser- oder Gipskartonplatten - geteilt werden. Ein solcher Umbau sei ohne Rücksprache möglich, sagt Chychla. "Wir empfehlen dennoch ein Gespräch mit dem Vermieter." Denn eine neue Wand kann die Lüftung der Wohnung beeinflussen. Bei daraus resultierenden Feuchtigkeitsschäden muss der Mieter den Kopf hinhalten, falls der Umbau nicht durch den Vermieter bewilligt wurde.

Besondere Vorsicht gilt, wenn Wohnungen mit Umbauten des Vormieters übernommen werden. "Hier sollten Mieter mit dem Vermieter sprechen", rät Chychla. Oft wisse der nämlich nichts von den Umbauten. Am besten lassen sich die neuen Mieter schriftlich bestätigen, dass die Umbauten des Vormieters bestehen bleiben können. Andernfalls drohen beim Auszug erhebliche Kosten, wenn die Wohnung auf Verlangen des Vermieters wieder in den Ursprungszustand versetzt werden muss.

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Leseraktion




Gute Vorsätze


Abo zum Jahresanfang

Jubiläum




Die Transfers im Landkreis




Sport-Tabellen


Sporttabellen

Spielerkader


Vereinssteckbriefe

zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen


Sonderveröffentlichungen

Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr


Saisongarten

Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP


Schüler lesen die OP

Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP


OP-Shop

Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die OP-Serien

Einfach nur lecker: Spinat-Tagliatelle mit Calamaretti auf einem Zucchinibett. Foto: Patricia Grähling Besser Esser

Leckereien aus selbstgemachter Pasta

Schnell und einfach zubereitet und dabei leicht und lecker: Italienische Pasta ist ein vielfältiges Gericht. Dario Pilia serviert Spinat-Tagliatelle gerne mit Calamaretti. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik

Terra-Tech





Inhaltsverzeichnis

Volltextsuch über das Angebot:

Startseite



  • Sie befinden sich hier: Wohnen – Bohren ja, Wände einreißen nein - Was Mieter umbauen dürfen – op-marburg.de