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Verkehr

Notrufsäulen immer noch gut ausgelastet

Auch im Handy-Zeitalter werden Notrufsäulen noch genutzt. 2014 gingen rund 104 000 Pannen- und Notrufe sowie sonstige Hinweise, etwa zu Gegenständen auf der Fahrbahn, über die 16 844 Säulen auf deutschen Autobahnen ein.
Helfer in der Not: Die meistgenutzte Notrufsäule steht an der A1 bei Kilometer 184,3.

Helfer in der Not: Die meistgenutzte Notrufsäule steht an der A1 bei Kilometer 184,3.

© GDV DL/Oliver Dietze

Hamburg. Das teilte der Betreiber der Notrufsäulen, die Dienstleistungs-GmbH des Gesamtverbands der Versicherer (GDV DL), in Hamburg mit. Die GDV DL nimmt im Auftrag der Autoversicherer die Anrufe von den Autobahn-Säulen entgegen und koordiniert die Hilfsmaßnahmen.

Notrufsäulen bieten gegenüber Handys gewisse Vorteile: Die Säulen sind geovermessen. "Wenn Sie auf den Knopf der Notrufsäule drücken, wissen die Helfer sofort genau, wo Sie sich befinden", sagt Birgit Luge-Erhardt von der GDV DL.

Wer auf der Autobahn strandet, findet etwa alle zwei Kilometer eine der orangen Notrufsäulen. "Damit man nicht in die falsche Richtung läuft, weisen weiße Leitpfosten mit schwarzen Pfeilen auf die jeweils nächste Säule hin", erläutert Luge-Erhardt. Alle Notrufe landen in der Zentrale in Hamburg, von wo aus die Hilfe organisiert wird. Als Alternative gibt es den kostenfreien mobilen Notruf unter der Nummer 0800 NOTFON D (0800 668366 3) und eine Smartphone-App namens

Pakoo. Säulen, mobile Nummer und App werden von der GDV DL betreut.

 

Dass die Säulen trotz der weiten Verbreitung von Handys oder Smartphones noch immer intensiv genutzt werden - die GDV DL spricht von einer Auslastung von 78 Prozent - liegt nach Einschätzung von Luge-Erhardt auch daran, dass sie einfach zu bedienen seien und für "schnelle, präzise und vertrauenswürdige Hilfe im Notfall" stünden. Gerade in Paniksituationen verließen sich viele Autofahrer darauf.

dpa


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