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Multimedia im Auto: Smartphone günstiger als Festeinbau

Musik im Auto hören oder per Freisprechanlage telefonieren: Auch beim Autofahren ist das Smartphone inzwischen quasi integriert. Ein Vorteil: Die Smartphone-Variante ist im Auto günstiger als ein Festeinbau.
Die mobile Jukebox: Das Radio ist bei Autofahrern immer noch beliebt. Günstiger ist allerdings die Smartphone-Variante.

Die mobile Jukebox: Das Radio ist bei Autofahrern immer noch beliebt. Günstiger ist allerdings die Smartphone-Variante.

© Kai Remmers

Berlin. Telefonieren per Freisprecheinrichtung, SMS diktieren, Musik-Streaming oder eine Navi-Route anzeigen lassen: Dafür bieten sich nicht nur fest eingebaute Geräte der Autohersteller an.

Oftmals viel günstiger und flexibler: die Einbindung des eigenen Smartphones und dessen Funktionen ins Auto. Darauf weist die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 9/2016) hin.

Im Gegensatz zu Festeinbauten kann man ein Smartphone und etwa seine Navi- oder Musik-App auch zum Beispiel im Mietwagen oder im nächsten Auto nutzen, wenn diese die Technik unterstützen. Und die Software könne regelmäßiger auf dem neuesten Stand gehalten werden, erklärt die Stiftung. Der Preis ist auch ein Kriterium. So koste bei Mercedes das Multimedia-System "Command Online" in der A-Klasse mehr als 3600 Euro. Die Möglichkeit, mit Programmen wie "Apple Carplay" und "Android Auto" das Smartphone einzubinden, kostet hier 357 Euro.

Den Kontakt mit dem Auto können Nutzer entweder mit Kabel etwa über einen USB-Anschluss oder kabellos herstellen. Voraussetzung: ein modernes Auto mit Bildschirm und unterstützende Programme. Das sind für Android-Smartphones "Android Auto" (ab Android 5.0) und "Mirrorlink" (für einige Samsung, HTC, LG, Sony). Für Apple-Geräte ab iPhone 5 kommt "Apple Carplay" infrage. Laut "test" könne "Mirrorlink" nicht ganz mit den zwei anderen mithalten, vor allem da es nur mit wenigen Handys verknüpfbar sei. Allerdings bestehe keine Ablenkungsgefahr: Genau wie bei "Android Auto" bleibt das Display des Telefons während der Nutzung gesperrt.

dpa


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