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Motorräder mit luftgekühltem Motor im Stau ausstellen

Verkehr Motorräder mit luftgekühltem Motor im Stau ausstellen

In dicker Montur auf dem Motorrad kann es im Sommer ganz schön heiß werden. Und auch die Maschinen überhitzen womöglich, wenn ihre Fahrer nicht eine Besonderheit beachten.

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Haben Motorräder eine Wasserkühlung, kommt man mit ihnen auch bei Hitze meist gut durch den Stau. Luftgekühlte Motoren sollten bei längeren Standzeiten jedoch ruhen. Foto: Julian Stratenschulte

München. An heißen Tagen stellen Motorradfahrer Maschinen mit luftgekühltem Motor im Stau besser sofort aus - nicht nur der Umwelt zuliebe. Denn ohne Fahrtwind droht der Motor sonst zu überhitzen. Darauf weist der ADAC hin. Hat das Motorrad einen wassergekühlten Motor, gilt es bei Hitze keine Besonderheiten zu beachten: Dann können auch längere Standzeiten dank eines Ventilators am Kühler nicht zum Überhitzen führen.

Für die Fahrer selbst empfiehlt der ADAC, bei hohen Temperaturen etwa alle zwei Stunden eine Pause zu machen: Dann können sie einen Teil der Schutzkleidung ablegen, um etwas abzukühlen. Wer es an solchen Tagen nicht in schwerer Lederkleidung aushalte, sollte trotzdem nicht auf jeglichen Schutz verzichten, sondern in Textiljacke und -hose mit Protektoren schlüpfen. Auch Handschuhe seien ein Muss. Leichte Funktionswäsche unter der Montur sorge für mehr Komfort. Für den Kopf empfiehlt der Automobilclub luftdurchströmte Integralhelme oder Jethelme.

Während den Pausen sollten Motorradfahrer viel Wasser trinken - aber nicht zu schwer essen. Müsliriegel und Obst seien dann besser als reichhaltige Mahlzeiten wie Bratwurst und Pommes am Bikertreff.

dpa

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