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Immer mehr Staus: Das richtige Verhalten in der Blechlawine

Um 20 Prozent gestiegen: 2015 gab es auf deutschen Autobahnen mehr Staus als je zuvor. Doch wie entgeht man dem Stillstand? Und was tun, wenn nichts mehr vorwärts geht? Der ADAC hat hierfür ein paar Tipps parat.
Im Stau verlieren Autofahrer viel Zeit: 2015 betrug die Gesamtstandzeit in Deutschland rund 341 000 Stunden.

Im Stau verlieren Autofahrer viel Zeit: 2015 betrug die Gesamtstandzeit in Deutschland rund 341 000 Stunden.

© Bodo Marks

München. Deutsche Autofahrer sind staugeplagt. Wie die

Staubilanz des ADAC für 2015 zeigt, stieg die Menge der registrierten Staus auf Autobahnen um etwa 20 Prozent auf 568 000 - ein neuer Allzeitrekord. Die Gesamtlänge der Staus betrug demnach 1,1 Millionen Kilometer.

Das entspricht etwa der dreifachen Distanz zwischen Erde und Mond. Autofahrer verlieren im Stau viel Zeit: Rund 341 000 Stunden betrug die Gesamtstandzeit 2015, das sind ebenfalls rund 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mit einigen Tipps übersteht man Blechlawinen besser oder vermeidet sie gleich ganz:

Stoßzeiten umgehen: Am Freitag gibt es laut ADAC am meisten Verkehr und die höchste Staugefahr. Vergleichsweise entspannt geht es am Wochenende zu - dann fällt der Berufsverkehr weg. Allerdings wird es zur Hauptreisezeit am Samstag voll auf den Straßen.

Ausweichrouten finden: Aktuelle Straßenkarten oder intelligente Navigationssysteme helfen, große Staus bei Bedarf zu umfahren. Das Navi und die Verkehrsnachrichten im Radio informieren über aktuelle Staus und einzuplanende Wartezeiten. Umleitungsstrecken sollte man laut ADAC aber nur nutzen, wenn es im Verkehrsfunk geraten wird.

Geduld bewahren: Verlassen sollte man die Autobahn bei einem Stau nur in Ausnahmefällen. Zum Beispiel, wenn der Verkehrswarndienst dazu rät, erklärt der ADAC. Die Blechlawine löst sich oft schneller auf, als man denkt. Vorher ausgedachte Spiele halten Kinder bei Laune. Im Idealfall hat man auch genug Proviant an Bord.

Abstand halten: Bis auf die Stoßstange auffahren, bringt auch im Stau keinen Gewinn. Im Gegenteil. Um im Notfall eine Rettungsgasse bilden zu können, sollte der Abstand zum Vordermann großzügig sein.

dpa


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