Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Verbraucher

Besteuerungsmethode für Firmenwagen gilt ein Jahr lang

Wer einen Firmenwagen hat, darf ihn in der Regel auch privat nutzen. Dann allerdings muss der geldwerte Vorteil versteuert werden. Welche Methode sich für wen lohnt, ist nicht ganz einfach zu ermitteln.
Fahrtenbuchmethode oder 1-Prozent-Regelung? Welche Besteuerungsmethode für Firmenwagen am günstigsten ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

Fahrtenbuchmethode oder 1-Prozent-Regelung? Welche Besteuerungsmethode für Firmenwagen am günstigsten ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

© Jan Woitas

Berlin. Nutzen Arbeitnehmer ihren Firmenwagen auch privat, müssen sie diesen geldwerten Vorteil versteuern. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: die 1-Prozent-Regelung und die Fahrtenbuchmethode. Welche Methode günstiger ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

"In der Regel lohnt sich die Fahrtenbuchmethode immer dann, wenn das Fahrzeug weit überwiegend beruflich genutzt wird", erklärt Erich Nöll, vom Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine.

Eine Rolle spielt auch, ob ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug erworben wurde und ob es bereits abgeschrieben ist oder nicht. Hohe Reparatur- oder Versicherungskosten können dazu führen, dass letztendlich die 1-Prozent-Regelung günstiger als die Fahrtenbuchmethode ist.

Wichtig zu beachten: Die Wahl der Methode gilt immer für ein ganzes Kalenderjahr. Ein Wechsel der Berechnungsmethode ist nur möglich, wenn ein neuer Firmenwagen gestellt wird.

"Der Dienstwagennutzer sollte sich daher rechtzeitig darüber Gedanken machen, welche Methode angewendet werden soll", rät Nöll. Soll von der 1-Prozent-Regelung zur die Fahrtenbuchmethode gewechselt werden, muss bereits ab dem 1. Januar 2016 ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt werden. Eine rückwirkende Korrektur ist nicht zulässig.

Es gibt aber einen Trick: Zwar muss die Berechnungsmethode immer für das gesamte Jahr gleichbleiben. Allerdings müssen sich Beschäftigte nicht festlegen, welche Berechnungsmethode sie in der Einkommensteuererklärung zugrundelegen. "Also spricht grundsätzlich nichts dagegen, das gesamte Jahr über ein Fahrtenbuch zu führen", erläutert Nöll.

"Stellt man dann am Ende des Jahres fest, dass die 1-Prozent-Regelung günstiger ist, kann trotz des geführten Fahrtenbuchs die 1-Prozent-Regelung in der Einkommensteuererklärung zur Anwendung kommen."

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Leseraktion




Gute Vorsätze


Abo zum Jahresanfang

Jubiläum




Die Transfers im Landkreis




Sport-Tabellen


Sporttabellen

Spielerkader


Vereinssteckbriefe

zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen


Sonderveröffentlichungen

Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr


Saisongarten

Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP


Schüler lesen die OP

Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP


OP-Shop

Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die OP-Serien

Besser-Esser

Sushi: Eine Rolle kommt selten allein

Sushi gehört inzwischen zu den bekanntesten japanischen Gerichten. Aber wie wird es eigentlich gemacht? Wir haben einen Sushi-Meister bei der Arbeit besucht. mehrKostenpflichtiger Inhalt



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik

Terra-Tech





Inhaltsverzeichnis

Volltextsuch über das Angebot:

Startseite

Video / Foto



  • Sie befinden sich hier: Verbraucher – Besteuerungsmethode für Firmenwagen gilt ein Jahr lang – op-marburg.de