OP-Redakteur Hartmut Berge ist glühender Eintracht-Fan und schreibt zu jedem Spiel seiner Adler zwei Kolumnen: eine vor dem Spiel und eine am Montag danach. Hier hören Sie seine Kolumnen als Podcast.
Für die Eintracht ist die Partie in Hannover wegweisend, für die Gastgeber von existenzieller Bedeutung. Die Adlerträger wollen Punkte sammeln, um das weitere Abrutschen in der Tabelle zu verhindern.
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Die Eintracht hat aus den letzten drei Begegnungen - gegen Hamburg, Stuttgart und Schalke - gerade mal einen Punkt geholt. Die Europa League ist in weite Ferne gerückt. Es wird in den kommenden Wochen schwer genug, in der oberen Tabellenhälfte zu bleiben.
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Nach der Niederlage in Stuttgart ist die Eintracht nun wieder in Zugzwang. Geht das Heimspiel gegen Schalke verloren, dann lösen sich die "europäischen Träume" in Luft auf.
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Wenige Minuten der Unkonzentriertheit reichten aus, um das Spiel in Stuttgart aus der Hand zu geben. Die Eintracht vertraut zu sehr darauf, Spiele am Schluss noch umbiegen zu können. Das klappt nicht an jedem Wochenende.
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Stuttgarts Auftritt gegen Barcelona wird in den höchsten Tönen gelobt. Am Samstag gastiert die Eintracht bei den Schwaben. Mit der Außenseiter-Rolle kamen die Adlerträger bisher prima zurecht.
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Ohne zu glänzen, aber Dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung, entführte die Eintracht beim HSV einen Punkt. Das Spiel an der Elbe war der gelungene Auftakt zu den "Wochen der Wahrheit": Am Samstag geht's nach Stuttgart, und dann kommt Schalke nach Frankfurt.
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Die Eintracht steht am Samstag beim HSV vor einer hohen Hürde. Die Hamburger glänzten zwar in der Europa League nicht, haben aber mit van Nistelrooy und Zé Roberto Superstars in ihren Reihen, die Spiele alleine entscheiden können.
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Angesichts des siebten Tabellenplatzes nach 22 Spieltagen fängt nun sogar Vorstandsboss Heribert Bruchhagen an, zu träumen, das will was heißen. Welcher Eintracht-Fan schielt zurzeit nicht auf Platz fünf und damit die Berechtigung, sich auf europäischen Spielplätzen zu tummeln?
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Die Personalsituation bei der Eintracht hat sich etwas entspannt: Korkmaz und Schwegler sind ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Trainer Skibbe spielt mit dem Gedanken, den Schweizer Mittelfeldspieler von Beginn an zu bringen. Doch er täte gut daran, die in Dortmund siegreiche Formation auflaufen zu lassen.
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Es ist unglaublich, was Skibbe aus dieser Mannschaft gemacht hat. Die taktische Aufstellung gegen Dortmund war die Grundlage für den Erfolg. Die Eintracht hat - wie zuletzt oft - kämpferisch überzeugt und diesmal zudem richtig gut Fußball gespielt.
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Ein Sieg der Eintracht in Dortmund wäre - angesichts der langen Verletztenliste - eine kleine Sensation, ein Punktgewinn eine Überraschung. Trainer Skibbe hat auf der Bank fast nur noch junge Leute sitzen, die bisher keine Spielpraxis sammeln konnten oder durften.
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Gegen die auswärts starken Kölner fing die Eintracht erst nach einer Stunde an, Fußball zu spielen. Es mangelt nach wie vor an kreativen Spielgestaltern.
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