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Aus der Region, für die Region

Die OP lädt ein Aus der Region, für die Region

Wo werden die Artikel geschrieben, wie werden die Seiten konzipiert und wo wird die Zeitung schließlich gedruckt? Fragen, auf die Azubis aus heimischen Unternehmen eine Antwort bekommen haben.

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Ein Impuls für die Wissbegierigen

Beim Gang durch die Druckerei erklärt Karl Werner Fischer (links) den Gästen den tägliche Produktionsweg einer Zeitung.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Dieses Projekt führt zusammen – soviel steht jetzt schon fest. Zumindest, was die unterschiedlichen Herkunftsorte der Teilnehmer betrifft. Aus dem gesamten Landkreis kamen Ausbilder und Auszubildende in das Redaktionsgebäude, um zu erfahren, wo und wie die Zeitung gemacht wird.

Seit 1. September bekommen die Jugendlichen, die am „News to use“-Projekt teilnehmen, die Oberhessische Presse ­bereits nach Hause oder zu ihrem Ausbildungsbetrieb geliefert. Was sich jedoch im Redaktionsgebäude abspielt, erfuhren die Jugendlichen nun hautnah.

Steffen Schindler, Geschäftsführer der HITZEROTH Druck + Medien GmbH & Co. KG, empfing die Gäste und sprach während seiner Begrüßungsrede über Möglichkeiten und Ziele des Zeitungsprojekts. Das tägliche Lesen unterstütze die Berufseinsteiger bei ihrer Ausbildung, indem der Blick auf die Region sowie auf das aktuelle Weltgeschehen geschärft würde, sagte Schindler.

Ein wichtiger Punkt sei zudem die Vernetzung der Auszubildenden untereinander. Im regelmäßigen Austausch zwischen Lehrlingen, Arbeitgebern und Projektorganisatoren könne das nun gestartete Projekt zum Erfolg werden und auch für kommende Azubi-Generationen zum Vorbild werden, sagte Schindler.

Der stellvertretende Chefredakteur Till Conrad erklärte im Anschluss die Arbeitsabläufe in den einzelnen Ressorts bei einem Gang durch die Redaktion. Die Besucher nutzten die Chance auch für kritische Nachfragen, etwa nach dem Layout der Zeitung.

Konstruktive Kritik ist wichtig

Ein Diskussionspunkt beschäftigte sich mit der Frage der Themengewichtung, woraufhin Conrad erklärte, dass der regionale Charakter der OP eine hervorgehobene Stellung einnehme. „Auch aus Platzgründen müssen wir bei überregionalen Themen eine Auswahl treffen, die natürlich nicht jedem Leserwunsch gerecht werden kann. Wir sind aber über jede Rückmeldung dankbar und stellen uns den eventuellen Kritikpunkten.“

Laut wurde es beim nächsten Programmpunkt: Während Karl Werner Fischer die tägliche Produktion in der Druckerei erklärte, liefen die Maschinen im Hintergrund auf Hochtouren. So hatten die Gäste die Möglichkeit, den Weg des Papiers von der Rolle bis zur fertigen Zeitungsseite nachzuvollziehen.

Universität Gießen stellt Test zusammen

Das Projekt „News to use“ beinhaltet einen größeren Wissenstest, der von der Justus-Liebig-Universität Gießen entwickelt wurde. Diesen haben die Azubis bereits abgelegt. Im Rhythmus von vier Wochen werden nun weitere Aufgabenblöcke abgefragt.

Der Fokus der jeweils zehn Fragen liegt auf aktuellen Themen aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur. Ende des Projekts ist eine Abschlussprüfung im August 2013. Dieser Test soll Ergebnisse darüber liefern, in welchem Maße die Zeitungslektüre einen Zuwachs an Wissen und sprachlicher Ausdrucksfähigkeit herbeigeführt hat.

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