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OP-Wochenrückblick

Trauer um Terror-Opfer und Diskussion über Millionen-Spende

Eine bewegte Woche liegt hinter uns. Die Menschen haben getrauert und viel über den Verkehr in Marburg und ungenutztes Spendengeld diskutiert.     

Auch in dieser Woche haben wir die wichtigsten Themen aus dem Landkreis für Sie im Wochenrückblick zusammengestellt.

© Archivfoto

Marburg. Die schlimmste Terrorserie in der Geschichte Frankreichs mit vielen Toten und Verletzten bestürzt auch die Menschen im Landkreis. So trauern auch Marburger, die Initiative "Runder Tisch der Religionen" organisiert nach den Mordanschlägen spontan eine Mahnwache auf dem Marburger Marktplatz. Die OP schildert die Eindrücke einiger Marburger, die in Paris studieren, dort arbeiten, oder am Terror-Freitag als Tourist in der französischen Hauptstadt waren. Die Ereignisse fließen auch in die vielen Reden zum Volkstrauertag ein. Und am Montag findet auf dem Marktplatz erneut eine Mahnwache statt. Auch die Schulen befassen sich mit dem Thema. Muslime aus Stadtallendorf äußern sich deutlich über die Terroranschläge.

Politisches Aufreger-Thema Nummer Eins ist die Vier-Millionen-Euro-Spende des inzwischen verstorbenen Marburger Ehrenbürgers und Gründers der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) Dr. Reinfried Pohl. Das Geld sollte für den Bau eines Schrägaufzuges zum Schloss verwendet werden. Das Projekt ist indes in weite Ferne gerückt. Nach OP-Recherchen fordert die Familie Pohl das Geld zurück, um es für andere wohltätige Zwecke in der Stadt einzusetzen. Kritik gibt es seitens der Opposition. Die Entscheidung über die Verwendung der Spende soll das Parlament nach der Kommunalwahl im März nächsten Jahres fällen.

Ein Stromausfall am Montagnachmittag legt Teile von Marburg lahm. Ampeln fallen aus, Computer stürzen ab, Geschäfte müssen vorübergehend schließen. Die Stadt Stadtwerke nennen Kabelprobleme als Ursache. 

Die Flüchtlingswelle und die Bemühungen, die vielen Menschen unterzubringen und zu integrieren, sind die ganze Woche über im gesamten Landkreis Thema. In Lohra findet eine Informations- und Diskussionsveranstaltung statt. In der Gemeinde entsteht eine Kleiderkammer für Bedürftige. Das ehemalige EAM-Gelände in Gisselberg soll Flüchtlingshilfe-Zentrum werden. Im Cappeler Flüchtlingslager sind am Donnerstag erste Menschen aus Zelten in eines der drei Holzhäuser eingezogen.

Die Verkehrsreform in Marburg bietet nach wie vor reichlich Themen für kontroverse Debatten. Der Wehrdaer Weg soll zur Tempo-30-Zone werden. Kritiker erwägen die Gründung einer Initiative gegen die neuen Vorhaben. Schließlich kommen auch der Radfahrerclub und Marburgs Taxifahrer zu Wort. 

Im Landkreis tagen einige Parlamente, so auch Marburgs Stadtverordnetenversammlung. Während der Sitzung am Freitagabend wird Dr. Thomas Spies zum neuen Oberbürgermeister ernannt.

Und dann war da noch der 79-Jährige, der 62 Jahre lang ohne Führerschein Auto fährt, besser gesagt fuhr - unfallfrei.  


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