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Vergangenheit

Kurz, aber bewegt

Das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) ist das Gedächtnis Stadtallendorfs. In dem ehemaligen DAG-Gebäude ist eine sehr gut aufbereitete Ausstellung über die Geschichte der Zwangsarbeiter in Stadtallendorf zu sehen.

Das Dokumentations- und Informationszentrum in Stadtallendorf beherbergt eine außerordentlich sehenswerte Geschichtsausstellung.

© Tobias Hirsch

Stadtallendorf ist sehr jung: 2010 feiert die Stadt ihr 50-jähriges Bestehen. Doch die Wurzeln Stadtallendorfs reichen bis zu einer Siedlung im Jahr 782 zurück. Die „junge Stadt im Grünen“ hat eine bewegte Vergangenheit. In den beiden Sprengstoffwerken, DAG und Wasag, haben im Zweiten Weltkrieg bis zu 25 000 Menschen gearbeitet, viele von ihnen als Zwangsarbeiter. An ihre Geschichte erinnert das Dokumentations- und Informationszentrum. Nach dem Krieg waren es vor allem Heimatvertriebene, die aus dem Dorf Allendorf mit 1 200 Menschen Stadtallendorf werden ließen. Die Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg soll bis zum Hessentag 2010 in einem umfangreichen Ausstellungsteil im DIZ gewürdigt werden, das langfristig die Keimzelle für ein Stadtmuseum werden soll.

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