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Sehenswürdigkeit

Elisabethkirche zieht an

Die Elisabethkirche am Fuß der Oberstadt wurde im 13. Jahrhundert geweiht. Sie gilt als die älteste gotische Hallenkirche in Deutschland und war im Mittelalter ein wichtiger Anziehungspunkt für Wallfahrer.
© Tobias Hirsch

Die Elisabethkirche ist das zweite Wahrzeichen der Stadt. Als besonders schönes Beispiel für eine gotische Hallenkirche darf sie in kaum einem Kirchenführer fehlen. Erst jüngst wurden die Kirchenfenster der Elisabethkirche in einem Forschungsband des „Corpus Vitrearum“ zur mittelalterlichen Glasmalerei ausführlich gewürdigt. Im Elisabethjahr 2007, als in Marburg der 800. Geburtstag der heiligen Elisabeth gefeiert wurde, stand die prachtvolle Kirche im Zentrum der Feiern. Aber sie ist auch außerhalb des Trubels einfach gut geeignet für eine stille Einkehr. Die heilige Elisabeth hat zwar einen Schrein in der Kirche, wo die Gebeine der im Alter von nur 24 Jahren verstorbenen Adligen heute bestattet sind, ist aber unbekannt. Im Mittelalter war ihr Grab eine wichtige Wallfahrtsstätte, sagte man den Reliquien der Heiligen doch Heilkräfte nach.

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