Der Grenzgang in Biedenkopf ist ein einzigartiges Fest, bei dem alle sieben Jahre an drei Tagen die Grenze des Biedenkopfer Stadtwaldes abgelaufen wird. Der Brauch hat seinen Ursprung in den Grenzbegehungen im Mittelalter. Die an den Wald angrenzenden Nachbarn versuchten, die Grenzmarkierungen zu ändern und den Biedenkopfern ein Stück Wald zu nehmen. Beim Grenzgang 2012 werden der furchterregend angemalte Mohr und die peitschenknallenden Wettläufer die Bewohner der Nachbargemeinden wieder erschrecken und davon abhalten, Grenzsteine zu versetzen.
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