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Sonnenschein und Wind für Stromgewinnung

Erneuerbare Energien Sonnenschein und Wind für Stromgewinnung

Was haben Wasser, Wind, Sonne, Erdwärme und Pflanzen gemeinsam? Sie alle  zählen zu den erneuerbaren Energien.

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Windkraftanlagen sind immer weiter verbreitet.

Quelle: Uwe Zucchi

Marburg. Wenn man die ganze Energie der Sonne nutzen würde, hätte man das zehntausendfache des weltweiten Jahresbedarfs an Energie.

Zur Gewinnung von Sonnenenergie werden auch die Fotovoltaikanlagen genutzt, die man meistens auf Dächern sieht. Die Bioenergien gewinnt man aus abbaubaren Stoffen, die aber verhältnismäßig schnell nachwachsen. Dazu zählen Holz, Pflanzenöl und noch viele weitere, aber auch die Muskelkraftenergie. Energie aus Wasserkraft wird durch  Staudämme und Wassermühlen gewonnen.

Die weitverbreitetste erneuerbare Energie, die Windkraftenergie, wird durch Windräder und Windmühlen produziert. Die ganzen erneuerbaren Energien decken aktuell rund 22 Prozent des deutschen Stromverbrauches 2012 ab, informiert die Agentur für erneuerbare Energien. Deutschland hat weltweit die meisten Fotovoltaikanlagen installiert.

Bis 2020 sollen 500 000 Mitarbeiter in der Branche der erneuerbaren Energien arbeiten. Bis 2020 sollen mindestens  35 Prozent des Stromverbrauches aus erneuerbaren Energien kommen, 2050 sollen es schon mindestens  80 Prozent sein.

Jedoch kommt es bei allen neuen Energieformen auch zu Problemen. Nicht zu jeder Tages- oder Nachtzeit kann die Sonnenenergie Strom liefern.   Wenn es windstill ist, können sich die Windräder nicht drehen. Dann kann durch die anderen erneuerbaren Energien nicht genügend Energie produziert werden. Deshalb arbeiten viele Forscher an Lösungen, um die Energie, die derzeit nicht benötigt wird, zu speichern, um sich dann bei Bedarf aus diesen Speichern zu bedienen.

Jeder findet erneuerbare Energie gut, doch nicht alle möchten sie vor ihrer Haustür haben. Ein Beispiel dafür ist, wenn Windräder in der Nähe von Wäldern gebaut werden. Oft beschweren sich Menschen, weil das nicht in die Umgebung passe oder weil Bäume gerodet werden müssen, um einen Weg für die Fahrzeuge zu schaffen. Auch Tierschützer kritisieren die Windräder,
weil sie Vögel gefährden können.

Trotz der Nachteile der erneuerbaren Energien überwiegen die Vorteile, doch das ist nur ein Grund warum man auf diese Energien umsteigt. Die anderen Gründe sind, dass erneuerbare Energien viel umweltfreundlicher und sicherer sind als  Atomkraftwerke, wie
die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima gezeigt haben.

von Ole Weiershäuser, Klasse 7b, Landschulheim Steinmühle

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