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Pfadfinder helfen nicht nur Omas über die Straße

Pfadfinder Pfadfinder helfen nicht nur Omas über die Straße

Manche Menschen denken, Pfadfinder wären den ganzen Tag mit der Aufgabe beschäftigt, eine Oma zu finden, die sie über die Straße zerren können, um eine gute Tat zu vollbringen.

Marburg. Aber so einfach ist dies nicht: Im Vordergrund des Pfadfinderseins steht für uns hauptsächlich die Gemeinschaft, die Natur und Spaß zu haben.

Im Sommer 1907 startete Baden Powell, ein britischer Offizier (1857-1941), mit dem ersten Zeltlager auf der Insel Brownsea die Pfadfinderbewegung für Jungen. Ab 1909 gab es auch die ersten Pfadfindergruppen im Ausland, gleichzeitig mit den ersten weiblichen  Pfadfindergruppen. Heutzutage haben sich die Pfadfinder weltweit verbreitet. Baden Powell unterteilte in sieben bis elf Jahre alten Wölflinge, das sind 11 bis 17 Jahre alte Pfadfinder und in Rover, zu denen Jugendliche ab 19 gehören.

So ist auch das Programm in den einmal pro Woche stattfindenden Gruppenstunden ausgelegt. Diese Treffen können zum Beispiel: Spielen, Basteln, Singen oder andere Aktivitäten beinhalten. Noch viel spannender ist es allerdings auf den Lagern, bei denen fern von Stress und Alltag, in naturverbundener Lebensweise gemeinsam Zeit verbracht wird.

Es wird zusammen gekocht und gegessen. Wir singen gemeinsam am Lagerfeuer, wir schlafen in Zelten. Das kann sehr spannend sein. Ein Leben ohne Strom und Luxus. Die Zelte nenn man Koten.  Bei den Zeltlagern gibt es Programm mit Spielen, Rallys und anderen Aufgaben. Kurz gesagt bei den Pfadfindern wird es nie langweilig. Älteren Menschen helfen wir trotzdem gern über die Straße. Das ist einfach gute Erziehung.

von Charlotte Clement und Lotte Höfer, Klasse 8b, Elisabethschule

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